Großes Wörterbuch der deutschen Sprache
Diäten:
Dieses nur im Plural vorkommende Substantiv bezeichnet die Bezüge von Abgeordneten. Das Wort wurde im 18. Jahrhundert aus dem französischen „diète“ entlehnt, was „tagende Versammlung“ bedeutet. Dies wiederum geht wahrscheinlich zurück auf lateinisch„festgesetzter Tag“, „Tagung“ (zu„Tag“). Das Griechischefür „Lebensweise“, „Lebensunterhalt“ dürfte eher die Wurzel fürim Sinne von gesundheitsbewusste Lebensweise sein, das erstmals im 15. Jahrhundert als medizinischer Begriff auftaucht.
waren ursprünglich die (Tage–)Gelder, die für ehrenamtliche Abgeordnetentätigkeit gezahlt wurden. Heute definiert das Gesetzals „Alimentation des Abgeordneten und seiner Familie aus der Staatskasse (…) als Entgelt für die Inanspruchnahme des Abgeordneten durch sein zur Hauptbeschäftigung gewordenes Mandat“. Die ursprünglich steuerfreie Abgeordnetenentschädigung muss seit 1977 versteuert werden. In Bund und Ländern überprüfen jeweils von den Parlamenten eingesetzte so genannteregelmäßig die Angemessenheit dieser Bezüge.sind nichts anderes als Reisespesen.
waren ursprünglich die (Tage–)Gelder, die für ehrenamtliche Abgeordnetentätigkeit gezahlt wurden. Heute definiert das Gesetzals „Alimentation des Abgeordneten und seiner Familie aus der Staatskasse (…) als Entgelt für die Inanspruchnahme des Abgeordneten durch sein zur Hauptbeschäftigung gewordenes Mandat“. Die ursprünglich steuerfreie Abgeordnetenentschädigung muss seit 1977 versteuert werden. In Bund und Ländern überprüfen jeweils von den Parlamenten eingesetzte so genannteregelmäßig die Angemessenheit dieser Bezüge.sind nichts anderes als Reisespesen.
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