Großes Wörterbuch der deutschen Sprache
Null:
kommt von dem italienischen Wort, das „nichts“ heißt und wiederum von lateinisch„keiner“ abgeleitet ist.
Die Null galt bis in die Neuzeit hinein nicht als Zahl, denn der griechische Mathematiker Euklid hatte die Zahl als „eine aus Einheiten zusammengesetzte Menge“ definiert. Als geschriebenes Wort erscheintzum ersten Mal im 16. Jahrhundert. Das Zahlzeichenist eine indische Erfindung.
als Ausdruck für „nichts Neues, Originelles“, „nach bekanntem Schema“ kommt aus der Militärsprache: Es war ursprünglich die Typenbezeichnung für ein 1908 konstruiertes und 1915 noch einmal umgebautes Maschinengewehr, das unter anderem für die Ausbildung der deutschen Infanterie verwendet wurde. Spätestens im Zweiten Weltkrieg stand die Bezeichnungdann für überalterte Massenware.
ist die Bezeichnung für die heranwachsende Generation, die angeblich weder an der eigenen beruflichen Zukunft noch an gesellschaftlichen Fragen interessiert ist.kommt möglicherweise aus der Punksprache und bedeutet so viel wie „keine Lust“, „kein Interesse“.
hat sich als Schlagwort im Kampf gegen die Kriminalität etabliert, seit der frühere Staatsanwalt Rudolph Giuliani damit 1993 die Wahl zum New Yorker Bürgermeister gewann („zero tolerance“). Hierzulande wird der Begriff nicht zuletzt auch verwendet in der Auseinandersetzung mit Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit.
ist oft von Politikern zu hören, weil es den wahren wirtschaftlichen Sachverhalt verschleiert, dass es nämlich kein Wachstum gibt, sondern die Konjunktur stagniert.
ist ein Begriff aus den Zeiten des Kalten Krieges: Die Nato beantwortete die Aufstellung gegen den Westen gerichteter, atomarer sowjetischer SS–20–Raketen 1979 mit dem so genannten Doppelbeschluss. Er sah die Stationierung neuer Mittelstreckenraketen vom Typ Pershing II in Europa vor, aber auch das Angebot, darauf zu verzichten, falls der damalige Warschauer Pakt die SS–20 abbauen würde. Dieses Verzichtsangebot ging alsin die (Sprach–)Geschichte ein. In dem heftigen politischen Streit jener Jahre avancierte der Begriff 1981 sogar zum „Wort des Jahres“. Nach zähen Verhandlungen gelang 1987 die so genannte „doppelte“, der Abbau aller nuklearer Kurz– und Mittelstreckenraketen.wird heute auch allgemein gebraucht, wenn ein Vorgang ergebnislos bleibt oder Verhandlungen zu keinem Resultat führen.
nennt man das Aussetzen von Gehalts– oder Rentensteigerungen. Der Ausdruck leitet sich von den regelmäßigen Tarifverhandlungen zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern her, die auch als Tarifrunden bezeichnet werden.
schließlich ist der Ausdruck für totales Fasten.
Die Null galt bis in die Neuzeit hinein nicht als Zahl, denn der griechische Mathematiker Euklid hatte die Zahl als „eine aus Einheiten zusammengesetzte Menge“ definiert. Als geschriebenes Wort erscheintzum ersten Mal im 16. Jahrhundert. Das Zahlzeichenist eine indische Erfindung.
als Ausdruck für „nichts Neues, Originelles“, „nach bekanntem Schema“ kommt aus der Militärsprache: Es war ursprünglich die Typenbezeichnung für ein 1908 konstruiertes und 1915 noch einmal umgebautes Maschinengewehr, das unter anderem für die Ausbildung der deutschen Infanterie verwendet wurde. Spätestens im Zweiten Weltkrieg stand die Bezeichnungdann für überalterte Massenware.
ist die Bezeichnung für die heranwachsende Generation, die angeblich weder an der eigenen beruflichen Zukunft noch an gesellschaftlichen Fragen interessiert ist.kommt möglicherweise aus der Punksprache und bedeutet so viel wie „keine Lust“, „kein Interesse“.
hat sich als Schlagwort im Kampf gegen die Kriminalität etabliert, seit der frühere Staatsanwalt Rudolph Giuliani damit 1993 die Wahl zum New Yorker Bürgermeister gewann („zero tolerance“). Hierzulande wird der Begriff nicht zuletzt auch verwendet in der Auseinandersetzung mit Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit.
ist oft von Politikern zu hören, weil es den wahren wirtschaftlichen Sachverhalt verschleiert, dass es nämlich kein Wachstum gibt, sondern die Konjunktur stagniert.
ist ein Begriff aus den Zeiten des Kalten Krieges: Die Nato beantwortete die Aufstellung gegen den Westen gerichteter, atomarer sowjetischer SS–20–Raketen 1979 mit dem so genannten Doppelbeschluss. Er sah die Stationierung neuer Mittelstreckenraketen vom Typ Pershing II in Europa vor, aber auch das Angebot, darauf zu verzichten, falls der damalige Warschauer Pakt die SS–20 abbauen würde. Dieses Verzichtsangebot ging alsin die (Sprach–)Geschichte ein. In dem heftigen politischen Streit jener Jahre avancierte der Begriff 1981 sogar zum „Wort des Jahres“. Nach zähen Verhandlungen gelang 1987 die so genannte „doppelte“, der Abbau aller nuklearer Kurz– und Mittelstreckenraketen.wird heute auch allgemein gebraucht, wenn ein Vorgang ergebnislos bleibt oder Verhandlungen zu keinem Resultat führen.
nennt man das Aussetzen von Gehalts– oder Rentensteigerungen. Der Ausdruck leitet sich von den regelmäßigen Tarifverhandlungen zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern her, die auch als Tarifrunden bezeichnet werden.
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