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GROßES WöRTERBUCH DER DEUTSCHEN SPRACHE

klemmen

klm|men
V.
1, hat geklemmt
I.
o. Obj.
sich kaum bewegen lassen, festhängen;
die Tür klemmt
II.
mit Akk.
1.
fest (an eine Stelle, in etwas) schieben;
Papier in einen Spalt k.; einen Keil unter einen Schrank k.; der Hund klemmte den Schwanz zwischen die Beine; das Monokel ins Auge k.; sich hinter etwas k.
übertr., ugs.
dafür sorgen, dass etwas vorangeht;
sich hinter seine Schulaufgaben k.
seine Schulaufgaben rasch und eifrig erledigen;
sich hinter jmdn. k.
übertr., ugs.
durch Bitten, Zureden etwas von jmdm. zu erreichen suchen
2.
durch Drücken festhalten;
ein Buch, die Mappe unter den Arm k.
3.
mittels Klammer befestigen;
den Zwicker auf die Nase k.; Klips an die Ohrläppchen k.
4.
übertr., ugs.
(geringfügig) stehlen;
bei jmdm. ein paar Schachteln Zigaretten k.
5.
übertr., ugs.
ein Vorhaben aufgeben;
das kannst du dir k.
III.
refl.
sich k.
sich infolge plötzlichen starken Drucks von zwei Seiten verletzen;
sich den Finger k.
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