Wahrig Synonymwörterbuch

sagen: Die vielen Arten zu sprechen

Zahlreiche Redensarten, die das Verb sagen enthalten, treffen Aussagen über das Sprechen selbst: Sie dienen zur Erläuterung, Ergänzung, Verstärkung oder Kommentierung dessen, was geäußert wird. Die Floskel Das kann/will ich dir (nur) sagen soll einer Aussage ebenso Nachdruck verleihen wie Lass' dir das gesagt sein oder Ich will dir mal was sagen. Mit Wem sagst du das! drückt man Zustimmung aus. Was Sie nicht sagen! und Nun sag bloß! sind Zeichen der Überraschung. Unsicherheit steht hinter der Formulierung Es ist (noch) nicht gesagt, dass /ob
Distanzieren kann man sich von seinem Gesprächspartner durch die Formel Das sagen Sie/sagst du, aber Vertraulichkeit spricht dagegen aus der Wendung unter uns gesagt. Auf den Wahrheitsgehalt pocht, wer seiner Äußerung hinzufügt das/es ist nicht zu viel gesagt oder ehrlich gesagt Auch die Paarformel sage und schreibe soll Glaubwürdigkeit hervorheben.
Ein Ausdruck der Anerkennung ist die Floskel Das will schon etwas sagen! Fragen werden oft eingeleitet mit der Formel Sagen Sie mal/sag mal Die Redensart Sag das nicht drückt aus, dass man etwas nicht für unmöglich hält. Das sagt man nicht heißt »es ist ungehörig, das zu sagen«. Zu allem ja und amen sagen bedeutet »resignieren«. Sich widersprüchlich verhalten wird umschrieben mit dem Ausdruck mal hü und mal hott sagen. Etwas Unwichtiges beschreibt man mit dem Ausdruck Das hat nichts zu sagen. Mit der Wendung Ich will nichts gesagt haben nimmt man eine Äußerung zurück. Dagegen ist nichts zu sagen heißt »es gibt keine Einwände«.
Esna
Wissenschaft

Die Himmelsdecke von Esna

Dass die astronomische Tempeldecke in Esna, 55 Kilometer südlich von Luxor, heute wieder erstrahlen kann wie vor rund 2.000 Jahren, ist einem Glücksfall zu verdanken – und der jahrelangen Arbeit eines deutsch-ägyptischen Expertenteams. von ROLF HEßBRÜGGE Man muss sich schon etwas den Hals verrenken, um diesen kostbaren...

Mikroglia
Wissenschaft

Hirn-Immunsystem fördert Rückfälle in die Drogensucht

Drogen wie Kokain verändern tiefgreifend unser Gehirn. Wer einmal süchtig war, verspürt bei Entzug ein starkes Verlangen nach dem Rauschmittel. Eine Studie an Ratten zeigt nun, dass dabei offenbar die Immunzellen des Gehirns, die Mikroglia, eine wichtige Rolle spielen. Diese bauen während des Kokainentzugs Stützzellen im...

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