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Vincent van Gogh – das verkannte Genie

Sein Leben verlief dramatisch, sein Werk war revolutionär, seine Bilder erzielen heutzutage Rekordpreise: Letztes Jahr feierten die Niederlande den 150. Geburtstag des großen Malers mit Ausstellungen und Jubiläumsveranstaltungen. Doch nicht nur in Museen ist der einzigartige Künstler zu entdecken, die Spuren Van Goghs finden sich in den Niederlanden vielerorts.

Rastlos und besessen

"Und mein Lebensziel ist es, Bilder und Zeichnungen zu schaffen, so viele und so gute, wie ich kann. Dann am Ende meines Lebens, so hoffe ich, werde ich sterben und zurückblickend auf mein Leben in Liebe und mit leisem Bedauern denken: 'Oh, all die Bilder, die ich hätte schaffen können!", schreibt Vincent van Gogh im November 1883. Die vergangenen Monate haben dem depressiven und unter Epilepsieanfällen leidenden Künstler wieder einmal schwer zugesetzt. Im Sommer verließ er Den Haag nach der Trennung von Sien, seiner langjährigen Liebe. Während der folgenden Wochen flieht er in die Einsamkeit und reist durch die spröde Provinz Drenthe, malt und zeichnet wie ein Besessener.

Kurz darauf steht er vor der Tür seines Elternhauses in Nuenen. Dort findet er für einige Augenblicke Ruhe und Muße. Doch schon im folgenden Sommer ziehen wieder dunkle Wolken auf. Margot, eine Frau in der Nachbarschaft, verliebt sich in ihn. Eine unsichere Liaison beginnt. Hin- und hergerissen zwischen Liebe und Verzweiflung unternimmt sie schließlich einen Selbstmordversuch und stürzt den sensiblen Vincent erneut in tiefe Depression.

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(H&A medien/Paul Balthasar)
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