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Geschirrspülen von Hand ist wirtschaftlicher!

Alles in Handarbeit

Geschirrspülen von Hand ist wirtschaftlicher als mit der Maschine – das stimmt nicht! Immer dieser Abwasch! Rund vierzig Prozent der deutschen Haushalte nehmen sich noch immer Teller um Teller, Tasse für Tasse mit der Hand vor, um die Speisereste mühsam abzuschrubben, auf dass das Geschirr wieder in ansehnlichem Glanz erstrahlen möge. Und manch einer denkt sich bei dieser zeitraubenden, für die meisten mit wenig Vergnügen verbundenen Arbeit: wenigstens verbrauche ich so weniger Wasser und Strom als mit einer Spülmaschine. Aber, meine Damen und Herren Tellerwäscher: diese Annahme ist falsch!

Sparsame Küchenhelfer

Denn neben dem praktischen Nutzen einer Geschirrspülmaschine hat diese sich in den vergangenen Jahren auch noch zu einem überraschend sparsamen Küchenhelfer entwickelt. Man staune: moderne, effiziente Geräte benötigen in ihren Energiesparprogrammen nur noch rund 1kWh Strom und 13 Liter Wasser pro Spülvorgang. Der Stromverbrauch hat sich seit den 70ger Jahren mehr als halbiert und es wird auch nur noch etwa ein Fünftel des Wassers verbraucht. Will man allerdings zwölf Maßgedecke, die eine durchschnittliche Spülmaschine füllen würden, mit der Hand reinigen, so fließen in der Regel 40 bis 60 Liter Wasser. Um diese Menge zu erwärmen, werden etwa 2kWh Energie benötigt.

Bei angenommenen Preisen für Strom von 17 Cent je kWh, für Gas/Öl 5 Cent je kWh und für Wasser 4,50 Euro pro 1000 Liter kann man folgende Rechnung für die Haushaltskasse aufmachen: Wird das Wasser mit Strom erhitzt, liegen die Strom- und Wasserkosten für einen Handabwasch bei 55 Cent. Die gleiche Reinigung mit einer stromeffizient arbeitenden Maschine kostet 24 Cent. Bei viermaligem Abwasch in der Woche würde das 65 Euro im Jahr sparen. Bei der Erhitzung des Wassers für den Handabwasch mit Gas oder Öl ist der Unterschied nicht ganz so hoch, man kann durch die Maschine aber immer noch rund 15 Euro im Jahr sparen.

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von Iris Hilberth, wissen.de
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