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Der Griff nach dem goldenen Cup

Faszination Fußball WM: Alle vier Jahre buhlen die Sportartikelhersteller um die beste Präsenz bei dem - nach den Olympischen Spielen - zweitwichtigsten Sportereignis. Obschon der Branchenprimus Nike inzwischen deutlich aufgeholt hat, haben die Drei Streifen bei Fußballweltmeisterschaften traditionell ein Heimspiel - daran ändert sich auch 2002 in Japan und Südkorea nichts.

Das deutsch-deutsche Duell: adidas versus Puma

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Es ist sein Spiel: Wenn die deutsche Nationalmannschaft am 11. Juni im japanischen Shizuoka auf das Team Kameruns trifft, wird zumindest ein Deutscher mit dem amtierenden Afrikameister fiebern - Trainer Winnie Schäfer will seine „unzähmbaren Löwen“ siegen sehen. „Wenn es dazu kommt, heißt es, ein Deutscher schmeißt die Deutschen raus. Aber wenn es sein muss, tun wir es, ganz klar. Denn ich bin jetzt ein Löwe“, formulierte der 52-jährige Trainer seine Kampfansage.

Deutschland - Kamerun, das ist mehr als ein Fußballspiel, nicht nur wegen der Brisanz eines deutschen Trainers in fremden Diensten. Gleichzeitig ist es nämlich auch das deutsche Duell der Sportartikelhersteller adidas-Salomon gegen Puma. Und obschon das kleinere Herzogenauracher Unternehmen noch die Teams aus Paraguay, Tunesien und vor allem das der zuletzt weitaus erfolgreicheren Polen ausstattet, haben es sich die Puma-Marketingstrategen nicht nehmen lassen, Kamerun zum werbeträchtigen Frontrunner zu stilisieren.

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