Wahrig Herkunftswörterbuch
grün
Grün steht als Farbe junger Blätter und saftigen Grases für das Werdende, Wachsende in der Natur, was sich in Wendungen wie grüner Junge „unerfahrener Junge“ oder Grünschnabel „unreifer Mensch“ unmittelbar sprachlich äußert. Nicht auf den ersten Blick ersichtlich ist jedoch, dass auch die Wendung grüne Seite „günstige Seite“ etwas mit dem frischen, wachsenden Grün zu tun hat: Ursprünglich soll hier die „frische“ bzw. „lebendige“ Seite einer Person gemeint sein, aber es ist auch denkbar, dass das in der Farbsymbolik und der Blumensprache als Beginn der Liebe bezeichnete Grün zugrunde liegt. Jedenfalls ist es positiv, wenn man gebeten wird, an jemandes grüne Seite zu rücken. Auf negative Gefühle deutet hingegen die Redensart jemandem nicht grün sein „sich mit jemandem schlecht verstehen“ hin, in der grün zwar ebenfalls „günstig, gewogen“ heißt, aber durch die Verneinung ins Gegenteil gewendet wird.
Wissenschaft
1001 Wege zum Glück
Freunde treffen oder Sport treiben: Welche Glücksstrategien haben eine solide wissenschaftliche Grundlage? von JAN SCHWENKENBECHER Glücklicher werden – das kann doch nicht so schwer sein, oder? Das Angebot an Maßnahmen zur Glückssteigerung, die online zu finden sind, ist jedenfalls groß: Lächle, mach Sport, sei dankbar, führe ein...
Wissenschaft
Seide aus dem Labor
Die Modebranche trägt Mitverantwortung für den Klimawandel, die Umweltverschmutzung und Tierquälerei. Nun revolutionieren Bio-Ingenieure den Kleiderschrank. von ROMAN GOERGEN Der US-Amerikaner Dan Widmaier nennt sich selbst gern einen „Nerd“ oder „Geek“. Diese Worte sind nur schwer mit einem einzigen Begriff ins Deutsche zu...
Mehr Artikel zu diesem Thema
Weitere Artikel aus dem Kalender
Weitere Artikel aus der Wissensbibliothek
Weitere Lexikon Artikel
Weitere Artikel aus dem Wahrig Synonymwörterbuch
Weitere Artikel auf wissenschaft.de
Rätselhafter Gammablitz
Schritt zurück nach vorn
Wandelbares Glas
Die Mär von den todbringenden Hornissen
Im Wettlauf mit dem Beben
Ein Wörterbuch der Düfte