Wahrig Herkunftswörterbuch
lehnen
gegen etwas stützen
♦
aus
mhd.
lenen, linen, ahd.
(h)linen; geht zurück auf germ.
*hlin–æ– „sich stützen“ unter Einfluss von germ.
*hlain(–eja–) „lehnen“, das sich zu ahd.
(h)leinen, mhd.
leinen entwickelt hat; zugrunde liegt beiden germanischen Formen die idg.
Wurzel *klei– „neigen, biegen“, die sich auch in lat.
clinare „beugen“ und griech.
klínein „neigen, anlehnen“ bezeugen lässt; die Bildung ablehnen
bedeutete ursprünglich „die Stütze wegnehmen“, ist heute aber nur noch in der Bedeutung „zurückweisen“ gebräuchlich
Wissenschaft
Antidepressiva: Erwartung prägt Absetzsymptome
Aufhören ist problematisch, heißt es: Neben dem Verlust der stimmungsaufhellenden Wirkung können auch „Entzugserscheinungen“ wie Schlafstörungen oder Kopfschmerzen das Absetzen einer Antidepressiva-Behandlung erschweren. Doch aus einer Studie geht nun hervor, dass dieser Aspekt offenbar weniger schwerwiegend ist als bisher...
Wissenschaft
Osterinsel: Doch kein Bevölkerungskollaps?
Überschritt die Bevölkerung die Tragfähigkeit der kleinen Insel und brach deshalb ein? Dieser Vermutung widersprechen nun Studienergebnisse, wonach die Population der Osterinsel wohl stets bescheiden blieb. Die neue Einschätzung der einst landwirtschaftlich genutzten Flächen legt nahe, dass es nur maximal 4000 Inselbewohner gab...