Wahrig Herkunftswörterbuch
lehnen
gegen etwas stützen
♦
aus
mhd.
lenen, linen, ahd.
(h)linen; geht zurück auf germ.
*hlin–æ– „sich stützen“ unter Einfluss von germ.
*hlain(–eja–) „lehnen“, das sich zu ahd.
(h)leinen, mhd.
leinen entwickelt hat; zugrunde liegt beiden germanischen Formen die idg.
Wurzel *klei– „neigen, biegen“, die sich auch in lat.
clinare „beugen“ und griech.
klínein „neigen, anlehnen“ bezeugen lässt; die Bildung ablehnen
bedeutete ursprünglich „die Stütze wegnehmen“, ist heute aber nur noch in der Bedeutung „zurückweisen“ gebräuchlich
Wissenschaft
Designerbabys aus dem Labor
Viele Bücher und Filme zeigen hochintelligente Menschen mit Superkräften, die mithilfe von Gentechnik geschaffen wurden. Das bleibt Fiktion – aber therapeutische Eingriffe sind möglich. von RAINER KURLEMANN Mary Shelleys Roman „Frankenstein“ hat vor 200 Jahren das Denken der Menschen verändert. Er erzählt die Geschichte des...
Wissenschaft
Die Mär von den todbringenden Hornissen
Hornissen werden oft für gefährliche Bestien gehalten. Warum man vor den Tieren im Normalfall aber eigentlich gar keine Angst zu haben braucht, erklärt Dr. med. Jürgen Brater. „Drei Hornissenstiche töten einen Menschen und sieben ein Pferd“. Mit dieser Warnung jagen Eltern ihren Kindern noch heute eine gewaltige Angst vor den...