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Computeranimateur/in

Das Wörtchen Anima kommt aus dem Lateinischen und bedeutet Lufthauch, Atem, Seele oder auch ganz einfach Leben. Computeranimateure beseelen mit modernsten Rechnern und geeigneten Programmen unbelebte Objekte und hauchen starren Szenen Leben ein.

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Special Effects und interaktive Webseiten

Neben der Gestaltung interaktiver Webseiten und Multimediaproduktionen arbeiten Computeranimateure vor allem in der Film- und Unterhaltungsindustrie. Trickfilme der alten Schule, wo oft Hunderte von Zeichnern Micky Mouse das Laufen beibringen mussten, sind Vergangenheit. Heute entsteht meist der gesamte Film am Rechner wie beispielsweise Disneys "Toy Story". Vor allem die Special Effects großer Actionfilme wären ohne Computeranimateure nicht denkbar. Sie dürfen das Weiße Haus explodieren lassen oder die Titanic zum Sinken bringen.

Goldene Zeiten also für alle, die mit Computeranimation ihr Geld verdienen wollen? Nicht ganz. Zwar werden immer mehr Spezialisten gesucht, die sich mit allen geeigneten Programmen auskennen, doch sind die Chancen, als Computeranimateur eine sichere Festanstellung zu finden, eher gering. "Man muss sich schon erst einen Namen machen und über Trainee-Programme, Praktika oder ein Volontariat Erfahrungen gesammelt haben. Selbst dann wird man meist nur als Free Lancer, also als freier Mitarbeiter, beschäftigt", gibt Diplom-Medieninformatikerin Pia Mertesacker zu bedenken, die ihr Geld bei der Cat Sales GmbH in München im Bereich 3D-Animation verdient.

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BW Bildung und Wissen Verlag, Nürnberg 2002
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