Wahrig Synonymwörterbuch
Himmel
- Firmament, Himmelsgewölbe, Himmelskuppel, Himmelszelt, Himmelsdach, Äther, Sternenzelt
- Jenseits, Überwelt, Insel der Seligen, Elysium, Olymp, Nirwana, Walhalla, Reich Gottes, Ewigkeit, ewige Seligkeit, Paradies; ugs.: die ewigen Jagdgründe
Himmel: Zwischen Wolken und Jenseits
Für das Himmelsgewölbe, die scheinbare Halbkugel über der Erde mit den Sternen, gibt es auch die poetischen Ausdrücke Himmelszelt und Sternenzelt sowie die gehobenen Vokabeln Äther und Firmament.
Unter einem Thronhimmel versteht man das Tragedach über dem Sitz des Monarchen; ein Betthimmel ist der Baldachin über der Schlafgelegenheit. Über diese konkreten Bedeutungen hinaus steht Himmel im übertragenen Sinn für das Jenseits, das Reich Gottes. Dafür werden auch die entsprechenden Ausdrücke verschiedener Kulturkreise gebraucht: Olymp war der Sitz der Götter im antiken Griechenland, Walhalla in der germanischen Mythologie. In der christlich–abendländischen Tradition ist das Paradies der Ort der ewigen Seligkeit. Nirwana bezeichnet im Buddhismus die Ruhe nach dem Tod. Das griechische Elysium wird poetisch für das Jenseits gebraucht. Der aus der indianischen Welt stammende Ausdruck in die ewigen Jagdgründe eingehen wird umgangssprachlich verwendet. Der Satz Er ist nun im Himmel ist eine verhüllende Umschreibung für »Er ist tot«.
Wer dagegen den Himmel auf Erden hat, lebt ohne (materielle) Sorgen und Nöte. Im siebten Himmel lebt oder schwebt, wer höchstes Glück empfindet; für den hängt auch der Himmel voller Geigen. Wer allerdings das Blaue vom Himmel herunterlügt, sagt hemmungslos und unverschämt die Unwahrheit. Unter freiem Himmel heißt »im Freien/ohne ein Dach über dem Kopf«. Wenn sich die Schleusen des Himmels öffnen, dann regnet es.
Was wie ein Blitz aus heiterem Himmel oder wie vom Himmel gefallen kommt, ist völlig überraschend. In der Umgangssprache wird Himmel in verschiedenen Redensarten eingesetzt: Etwas schreit zum Himmel (derb: stinkt zum Himmel), wenn ein Missstand unerträglich geworden ist. Der Ausruf Dich schickt der Himmel! besagt, »Du kommst gerade recht«. Himmel und Hölle in Bewegung setzen bedeutet, alle Möglichkeiten auszuschöpfen, um etwas zu erreichen. Wem himmelangst wird, der bekommt große Angst. Etwas in den Himmel heben heißt, es überschwänglich zu loben. Um Himmels willen! ist ein Ausdruck der Bestürzung.
Unter einem Thronhimmel versteht man das Tragedach über dem Sitz des Monarchen; ein Betthimmel ist der Baldachin über der Schlafgelegenheit. Über diese konkreten Bedeutungen hinaus steht Himmel im übertragenen Sinn für das Jenseits, das Reich Gottes. Dafür werden auch die entsprechenden Ausdrücke verschiedener Kulturkreise gebraucht: Olymp war der Sitz der Götter im antiken Griechenland, Walhalla in der germanischen Mythologie. In der christlich–abendländischen Tradition ist das Paradies der Ort der ewigen Seligkeit. Nirwana bezeichnet im Buddhismus die Ruhe nach dem Tod. Das griechische Elysium wird poetisch für das Jenseits gebraucht. Der aus der indianischen Welt stammende Ausdruck in die ewigen Jagdgründe eingehen wird umgangssprachlich verwendet. Der Satz Er ist nun im Himmel ist eine verhüllende Umschreibung für »Er ist tot«.
Wer dagegen den Himmel auf Erden hat, lebt ohne (materielle) Sorgen und Nöte. Im siebten Himmel lebt oder schwebt, wer höchstes Glück empfindet; für den hängt auch der Himmel voller Geigen. Wer allerdings das Blaue vom Himmel herunterlügt, sagt hemmungslos und unverschämt die Unwahrheit. Unter freiem Himmel heißt »im Freien/ohne ein Dach über dem Kopf«. Wenn sich die Schleusen des Himmels öffnen, dann regnet es.
Was wie ein Blitz aus heiterem Himmel oder wie vom Himmel gefallen kommt, ist völlig überraschend. In der Umgangssprache wird Himmel in verschiedenen Redensarten eingesetzt: Etwas schreit zum Himmel (derb: stinkt zum Himmel), wenn ein Missstand unerträglich geworden ist. Der Ausruf Dich schickt der Himmel! besagt, »Du kommst gerade recht«. Himmel und Hölle in Bewegung setzen bedeutet, alle Möglichkeiten auszuschöpfen, um etwas zu erreichen. Wem himmelangst wird, der bekommt große Angst. Etwas in den Himmel heben heißt, es überschwänglich zu loben. Um Himmels willen! ist ein Ausdruck der Bestürzung.
Wissenschaft
Ein Hügel für Attila?
Um den 30 Meter hohen Schlossberg von Udine ranken sich Legenden. Natürlich entstanden oder von Menschen gemacht, das war die Frage. Bis vor Kurzem. von KLAUS-DIETER LINSMEIER Als Attila im Jahr 452 den Norden Italiens heimsuchte, ließ er die Stadt Aquileia niederbrennen. Damit der als „Geißel Gottes“ gefürchtete Hunnenkönig den...
Wissenschaft
Hurrikans treten im Nordatlantik immer öfter in Gruppen auf
Tropische Wirbelstürme wie Taifune oder Hurrikans können in Gruppen vorkommen und dann kurz nacheinander auf dieselbe Küstenregion treffen. Das macht sie besonders zerstörerisch und gefährlich. Im Nordatlantik sind solche Cluster in den letzten Jahrzehnten häufiger geworden, im Nordwestpazifik hingegen seltener, zeigt eine neue...
Mehr Artikel zu diesem Thema
Weitere Artikel aus dem Kalender
Weitere Artikel aus der Wissensbibliothek
Weitere Lexikon Artikel
Weitere Artikel aus dem Wahrig Herkunftswörterbuch
Weitere Artikel auf wissenschaft.de
Gehirn aus der Petrischale
Die Sternenstaub-Fabrik
Die Wikinger kamen mit Pferd und Hund
Karriere mit Cash
Leuchtende Forschungshelfer
Anpassung der Arten