Lexikon
Mather
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John Cromwell, US-amerikanischer Physiker, * 7. 8. 1946 Roanoke, Va.; arbeitet am Goddard Space Flight Center der NASA in Greenbelt (Maryland) über Infrarotastronomie und Kosmologie; erhielt 2006 gemeinsam mit G. F. Smoot den Nobelpreis für Physik für die mit Hilfe des NASA-Satelliten COBE gemachte Entdeckung, dass die kosmische Hintergrundstrahlung, die als Reststrahlung des Urknalls gilt, winzige richtungsabhängige Temperaturschwankungen (Anisotropien) aufweist und ihr Spektrum sehr genau dem Planck'schen Strahlungsgesetz für einen schwarzen Körper mit einer Temperatur von 2,725 K folgt. Damit konnten sie das kosmologische Standardmodell des Urknalls experimentell bestätigen.
Wissenschaft
Der Ursprung der Ozeane
Himmelsstein: Am 9. Juni 1952 schlug ein 107 Kilogramm schwerer Steinbrocken aus dem All in der kanadischen Provinz Alberta in einem Weizenfeld bei dem Weiler Abee ein. Es ist der größte bekannte Enstatit-Chondrit. Diese seltene Art von Steinmeteoriten wurde nach dem darin nachweisbaren Mineral Enstatit benannt, einem...
Wissenschaft
Biosphäre an der Belastungsgrenze
Alles Leben auf der Erde hängt von einer intakten Biosphäre ab. Die Ökosysteme unserer Welt sorgen dafür, dass die Bedingungen auf unserem Planeten stabil bleiben: Pflanzen wandeln bei der Photosynthese CO2 in Biomasse um, die Menschen und Tiere ernährt. Doch wir Menschen entnehmen so viel Biomasse aus der Natur, dass das fein...