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Dominikanische Republik: Touristenziel in der Karibik

Dominikanische Republik
Amtlicher Name:
Dominikanische Republik
Fläche:
48 442 km²
Einwohner:
8,9 Mio.
Hauptstadt:
Santo Domingo
Amtsprache(n):
Spanisch
Währung:
1 Dominikanischer Peso = 100 Centavo

Welche Rolle spielt der Tourismus?

Jährlich besuchen fast 3 Mio. Touristen das Land. Der überwiegend auf Strandurlaub ausgerichtete Tourismus erhält staatliche Förderungen. Die meisten Touristen kommen aus den USA und Kanada. Eine weitere bedeutende Devisenquelle bilden die Geldzahlungen der im Ausland lebenden Dominikaner.

Landesnatur

Wo liegt der Inselstaat?

In der Karibik auf Hispaniola, der zweitgrößten Westindischen Insel, die sich die Dominikanische Republik mit dem Nachbarn Haiti teilt. Die Dominikanische Republik nimmt den – einst spanischen – Ostteil (Santo Domingo) der Insel ein, Haiti befindet sich im Westteil (Saint Domingue), der in der Kolonialzeit französisch war.

Es herrscht ein vom Nordostpassat beeinflusstes tropisches Klima mit hohen Temperaturen. Während auf den windzugewandten Seiten der Gebirge immergrüner tropischer Regenwald wächst, werden die trockenen Hochbecken und die Küstenebenen von Trocken- und Dornsavannen eingenommen. Berg- und Nebelwälder bedecken die Hochlagen. Im Herbst wird die Dominikanische Republik häufig von Hurrikans heimgesucht.

Wirtschaft

Was wird angebaut?

Auf der Hälfte der Agrarfläche werden in Großbetrieben Zuckerrohr sowie Kaffee, Kakao und Tabak angepflanzt. Insgesamt entfallen 70 % des Exportwerts auf Agrarprodukte. Vier Fünftel aller Agrarprodukte dienen der bäuerlichen Selbstversorgung. Wichtigstes Grundnahrungsmittel ist Reis.

Seit 2003 befindet sich die Dominikanische Republik in der schlimmsten Finanz- und Wirtschaftskrise ihrer Geschichte mit hoher Arbeitslosigkeit, rapider Geldentwertung und steigender Auslandsverschuldung. In Freihandelszonen haben sich Textil- und Computerunternehmen angesiedelt.

Geschichte

Wer entdeckte das Land?

Christoph Kolumbus (1451–1506), der 1492 die Insel Hispaniola erreichte. Danach begann die Kolonisierung Hispaniolas, das mit der Gründung Santo Domingos zum frühen Zentrum des spanischen Kolonialreichs in der Neuen Welt aufstieg. Der Ostteil der Insel, die spätere Dominikanische Republik, kam 1795 unter französische Herrschaft. Die 1844 wiedererlangte Souveränität wurde noch einmal 1861–1865 durch die erneute Vereinigung mit Spanien unterbrochen.

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