Wissensbibliothek
Was bedeutet »Perlen vor die Säue werfen«?
Etwas Wertvolles für jemanden zu tun, der es nicht zu würdigen weiß. Dass solche beliebten Haustiere wie die Schweine auch in der Sprache ihre Spuren hinterlassen haben, versteht sich fast von selbst. So hatte »Schwein« im Sinne von Glück sicherlich schon jeder einmal – aber warum Schwein? Die Wendung bezieht sich wahrscheinlich auf eine mittelalterliche Sitte: Bei Wettkämpfen erhielt der Schlechteste als Trostpreis ein Schwein. Wer also das Schwein bekam, erhielt einen Preis, für den er eigentlich nichts geleistet hatte.
Wenig gebührlich benimmt sich, wer rast wie eine gesengte Sau, die wilde Sau spielt, die Sau rauslässt oder jemanden zur Sau macht. Wer eine Sau durchs Dorf treibt, also mit Nachrichten Aufmerksamkeit zu erregen versucht, darf ebenfalls nicht auf das Verständnis seiner Mitmenschen hoffen. Und nicht zuletzt ist »Schwein« ein verbreitetes Schimpfwort.
Immer schön eins nach dem anderen
Warum Multitasking meist nicht zu einer höheren Produktivität führt, erklärt Dr. med. Jürgen Brater. „Multitasking“, die gleichzeitige Arbeit an zwei oder mehr Aufgaben, ist in aller Munde, verspricht die Methode doch, wertvolle Zeit zu sparen. Doch das ist ein Trugschluss. Unser Gehirn ist darauf angelegt, zu erledigende...
Wann ist Nd am Ende?
Geschrieben ist die Sache eindeutig: Ende ist Ende. Aber wenn Chemikerinnen und Chemiker von Ende sprechen, meinen sie vielleicht Nd – das chemische Elementsymbol für Neodym. Der Name ist den meisten vermutlich schon einmal untergekommen, und manche werden sogar wissen, dass es ein Element der sogenannten Seltenen Erden...