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Kann ein Schlaganfall tödlich sein?

Ja. Für etwa ein Drittel der Betroffenen endet er tödlich. Ein Schlaganfall (Apoplex) ist die häufigste neurologische Störung. Er entsteht durch die Unterbrechung der Blutzufuhr zu Teilen des Gehirns, beispielsweise durch einen Blutgefäßverschluss. Ohne Blutzufuhr erleiden die Hirnzellen einen gravierenden Sauerstoffmangel, der zu schweren Schädigungen oder sogar zu ihrem Untergang führt. Ein Schlaganfall äußert sich durch plötzliche Sehstörungen, Taubheitsgefühle oder Lähmungserscheinungen im Gesicht oder in den Extremitäten sowie Sprach- oder Verständnisschwierigkeiten, Schwindel, Gleichgewichtsstörungen und heftige, unerklärliche Kopfschmerzen. Bei einem Schlaganfall wird normalerweise nur eine Gehirnseite geschädigt. Da sich die Nervenbahnen im Stammhirn kreuzen, ist nach einem Schlaganfall die jeweils andere Körperseite von einer Muskelschwäche oder Lähmung betroffen. Auch das Sprachvermögen kann beeinträchtigt sein.

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Wissenschaft

Die Leber altert nicht

Wieso die Leber ein Leben lang jung bleibt – und warum das wichtig ist, erklärt Dr. med. Jürgen Brater. Als eine internationale Forschergruppe Anfang 2022 das Alter verbrauchter menschlicher Zellen mittels eines modifizierten Verfahrens zur Radiokarbondatierung untersuchte, machten die Wissenschaftler eine erstaunliche Entdeckung...

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Wissenschaft

  Vom Leben und  Sterben der Arten

In den letzten rund 440 Millionen Jahren gab es fünf Massenaussterben. Forschende untersuchen, was den derzeitigen Artenschwund bewirkt. Sie liefern wichtige Erkenntnisse als Grundlage für Politik und Umweltschutz. Kompakt Es gibt viele Gründe für den Artenschwund. Doch künftig wird sich verstärkt die Erderwärmung auswirken....

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