Wissensbibliothek

Wozu dient das Schnuppern?

Es bringt mehr Luft und damit mehr Geruchsmoleküle zu den Sinneszellen der Nase. Das ermöglicht uns, genauer zu riechen. Um als Geruch wahrgenommen zu werden, muss eine Substanz nämlich Moleküle in die Luft freisetzen. Diese Moleküle werden durch die Nasenlöcher eingeatmet und gelangen so in den oberen Teil der Nasenhöhle (Cavitas nasi). Dort befindet sich das Riechepithel – zwei Flächen von je 2,5 Zentimetern, was jeweils etwa der Größe einer Briefmarke entspricht – mit den für den Geruchssinn zuständigen Chemorezeptoren. Das Riechepithel, oder die Riechschleimhaut, besteht aus über zehn Millionen Riechzellen. Jede Riechzelle endet in sechs bis zehn Fortsätzen, den Riechhärchen, die die Geruchsrezeptoren tragen.

Die durch die Nase kommenden Geruchsmoleküle lösen sich in einer wässrigen Schleimschicht, die vom Riechepithel abgesondert wird, auf. Danach erfolgt eine Bindung der gelösten Moleküle an die Rezeptoren auf den Riechhärchen; dies führt zur Erzeugung von Impulsen in den Riechzellen. Die Axone der Riechzellen leiten diese Impulse durch winzige Löcher im Siebbein, das die Nasenhöhle nach oben abschließt, zum Gehirn, wo die Gerüche interpretiert werden.

Dingoschädel
Wissenschaft

Genetische Geschichte der Dingos aufgedeckt

Vor mehr als 3000 Jahren kamen die Vorfahren der heutigen Dingos mit Seefahrern nach Australien. Jahrtausendelang entwickelten sie sich unabhängig von anderen Hunden – bis europäische Siedler im 18. Jahrhundert ihre Haushunde mitbrachten. Forschende haben nun die alte DNA von versteinerten Dingos untersucht, die vor bis zu 2.746...

Aubrits, Granit
Wissenschaft

Gefallen, gefunden, gedeutet

Meteoriten landen nicht nur auf der Erde – sondern manchmal auch im Museum. Wie werden sie gefunden und untersucht? Was verraten sie über den Ursprung des Sonnensystems? Text: KAI DÜRFELD – Fotos: ANTJE KRAEMER An jenem kalten Januarmorgen bot sich für den unbedarften Betrachter ein recht sonderbarer Anblick. Da liefen Männer und...

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