Daten der Weltgeschichte

Widerstand den deutschen Horden!
Gegen den von Jules Favre am 28. 1. 1871 mit Deutschland abgeschlossenen Waffenstillstandsvertrag von zunächst 21 Tagen proklamierte Gambetta am 31. 1. 1871 erfolglos den Widerstand bis zum Äußersten (Auszug):
Die Fremden haben Frankreich die grausamste Beleidigung zugefügt, welche unserem Volke in diesem unglücklichen Kriege, der uns eine übermäßige Züchtigung für unsere Irrtümer und Schwächen auferlegte, zu ertragen beschieden war. Das uneinnehmbare Paris hat, getrieben durch den Hunger, die deutschen Horden nicht länger von sich abhalten können ...
Franzosen, gedenken wir unserer Väter, welche uns Frankreich als einen kompakten und unteilbaren Staat hinterlassen haben. Hüten wir uns davor, die Geschichte zu verraten und unseren ererbten Besitz in die Hände der Barbaren übergehen zu lassen ...
Wir werden wieder erstarken und die Fremden verjagen. Um dieses heilige Ziel zu erreichen, müssen wir unsere Herzen, unser Wollen und unser Leben hingeben, und wir dürfen nicht davor zurückschrecken, das schwerste Opfer zu bringen und vielleicht unser Bestes einzubüßen.
Wir müssen uns alle um die Republik scharen und vor allem kaltes Blut und Festigkeit bekunden, weder Schwächen noch Leidenschaften dürfen wir uns hingeben. Schwören wir als freie Männer, Frankreich und die Republik gegen alle Angreifer zu verteidigen. Zu den Waffen! Es lebe Frankreich! Es lebe die Republik!
Güter, Projekt, Technik
Wissenschaft

Ab durch die Röhre

Eine neue Ära des Gütertransports steht in der Schweiz in den Startlöchern. Vom Versand bis zur Feinverteilung sollen die Güter unterirdisch und von der Bevölkerung unbemerkt ihren Bestimmungsort erreichen – und damit den Lkw-Verkehr auf den Hauptverkehrsadern reduzieren. von CHRISTIAN BERNHART Das Leitmotiv „Es gibt viel Platz...

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Wissenschaft

Der Glaube ans Wasserklosett

„Glauben heißt nichts wissen“, wie mir mein ungläubiger Vater in den 1950er-Jahren eingehämmert hat, als seine Verärgerung über die christlichen Kirchen zunahm, deren Vertreter damals wie heute lieber die Hände falten und beten, statt die Ärmel aufzukrempeln und zu helfen. Wobei jedem auffallen wird, dass die Betenden ihr Gesicht...

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