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Gaming Trends 2020: So zockt man im kommenden Jahr

Es war ein langer Weg von „Pong“, einem der ersten Videospiele aus dem Jahr 1972, bis heute. Weder die damalige Grafik, noch das Gameplay lassen sich mit den heutigen Standards vergleichen. Eins ist jedoch sicher: die Evolution von Videospielen ist noch lange nicht am Ende angelangt. Auch für das kommende Jahr darf man sich über wesentliche Neuerungen freuen. Vor allem die Art wie man spielt wird sich in Zukunft immer weiter entwickeln. Aber auch andere Themen werden wohl für Gamer in 2020 eine größere Rolle spielen als bisher.

Messebesucher mit VR-Brille
Virtual Reality könnte im kommenden Jahr noch weiter den Gaming-Markt erobern.

Sicherheit beim Zocken

Games, die man im Netzwerk spielt, werden auch in den kommenden Jahren immer mehr an Bedeutung gewinnen. Dabei treten Spieler aus aller Welt gegeneinander an. Die Verbindung erfolgt natürlich über das Internet.

Damit das alles jedoch auch reibungslos möglich ist, sollten die genutzten Netzwerke extrem sicher sein. Hier müssen unter anderem die Hersteller von Konsolen, wie Sony, Microsoft und Nintendo, ständig nachrüsten, um dafür zu sorgen, dass beispielsweise Cyber-Kriminelle nicht auf empfindliche Daten zugreifen können. Man selbst kann sich hier mit einem VPN-Netzwerk behelfen, das für eine sicherere Kommunikation über das Internet sorgen kann, indem es eine Überwachung von Gamern verhindert.

Mobiles Gaming mit 5G

Gerade erst in diesem Jahr ist der neue Mobilfunkstandard 5G bei uns in Deutschland gestartet. In Zukunft kann er dafür sorgen, dass sich das Zocken auf mobilen Geräten, wie etwa Smartphones oder Tablets, rasant weiterentwickelt. Mehrere Gigabyte große Spieldateien können dank dieser Technologie in Sekundenschnelle heruntergeladen werden. Die konstant starke Verbindung sorgt zugleich für mehr Möglichkeiten beim Online-Gaming unterwegs.

Aber auch die Geräte entwickeln sich hier rasant weiter. Die Smartphones heute bieten immer stabilere Prozessoren und leistungsstärkere Grafikeinheiten. Die sind auch nötig, wenn man sich anschaut, was Mobiltelefone in Zukunft spieletechnisch alles können müssen: Animationen, 3D-Grafiken, Virtual und Augmented Reality sind nur einige der Beispiele.

Virtuelle Realität als Zukunft des Gaming?

Oft werden Videospiele gespielt, um dem Alltag zu entfliehen und in andere Welten einzutauchen. Virtual Reality soll dieses Eintauchen noch intensiver machen. Bislang gibt es eine mehrere Hersteller auf dem Markt, die sogenannte VR-Brillen anbieten. Die Menge an Spielen ist allerdings noch überschaubar - Tendenz steigend. Aus einer aktuellen Studie von Bitkom geht hervor, dass jeder fünfte in Deutschland bereits eine VR-Brille ausprobiert hat. Weiter heißt es, dass die Faszination von Virtual Reality und auch dem verwandten Augmented Reality immer mehr Menschen erreiche.

Spiel und Wirklichkeit verschmelzen

Augmented Reality macht es möglich, dass Grenzen verschwimmen. Den ganz großen Durchbruch hatte dieser digitale Trend mit dem Start des Handyspiels „Pokémon Go“. Dabei ist man mit seinem Smartphone beispielsweise draußen unterwegs und lässt sich von seiner Karte auf dem Bildschirm, die einer Karte der Umgebung entspricht, leiten. Die Ansicht kann auf den Kameramodus gewechselt werden, bei dem man seine Umwelt durch die Linse beobachtet und die sogenannten Pokémon 3-D-animiert in diese Ansicht eingebaut sind.

„Pokémon Go“ ist ein gutes Beispiel dafür, wie die Realität über das Smartphone mit einem Spiel verschmelzen kann. Der Erfolg dieser Technologie spricht für sich: Bis Ende 2018 wurde das Mobilegame über 1 Milliarde mal weltweit heruntergeladen.

Spieleflat

Bei Musik und bei Filmen hat sich das Flatrate-Prinzip bereits durchgesetzt. Man denke etwa an Netflix oder auch an Spotify. Bei Videospielen hat sich diese Art des Pauschaltarifs allerdings noch nicht etabliert. Obwohl es bereits etliche Angebote von Entwicklern, wie etwa „Steam“ für PC-Gamer oder auch „Playstation-Plus“ von Sony, gibt.

Der Nachteil dabei ist allerdings, dass man Musik und Filme nur bedingt mit Videospielen vergleichen kann, da man in der Regel mehr Zeit für letzteres aufwenden muss. Möglicherweise lohnen sich deshalb solche Abo-Formate für Gamer nicht unbedingt. Hier müsste sich in den kommenden Jahren etwas tun, um Spieler bei Laune zu halten.

Cross-Platform-Play

Dabei handelt es sich um einen Standard, der sich wohl in nächster Zeit auch immer weiter durchsetzen wird. Unabhängig auf welchem Medium (Konsole, PC oder Mobil) ein Spiel genutzt wird, online können Gamer dennoch miteinander oder gegeneinander zocken. Aktuell gibt es schon einige Cross-play-fähige Titel, wie etwa „Dauntless“, „Fornite“ oder auch bei „Call of Duty: Modern Warfare“. Hier wird sich die Auswahl wohl in den kommenden Jahren weiter vergrößern.

Auf diese Spiele darf man sich freuen

Das Jahr 2020 hält ziemlich viele Highlights aus allen möglichen Genres für passionierte Gamer bereit. Dazu gehören unter anderem Ableger von Klassikern wie etwa „Call of Duty“, „Fallout“, „Watchdogs“ oder auch „Die Siedler“. Sogar ein Remake vom legendären „Final Fantasy VII“ soll es im Frühjahr 2020 geben. Das Spiel wurde von Grund auf modernisiert und mit einer neuen Grafik und einem frischen Kampfsystem ausgestattet.

Trotzdem bleiben noch weiterhin einige Fragezeichen, ob diese Entwicklungen auch wirklich so eintreffen werden. Es liegt am Ende dann doch an den Nutzern und den Spielern, wie sie neue Trends aufnehmen und sich bereits Bestehende weiterentwickeln. Vor allem im Bereich mobiles Gaming darf man mit Spannung abwarten, was genau mit dem neuen Mobilfunkstandard 5G noch möglich sein wird.

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