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Gute Laune trotz mehr Belastungen

2007 bringt zwar steigende Steuern, Sozialabgaben und den Abbau von Steuervergünstigungen, doch die meisten Deutsche lassen sich davon ihre gute Laune nicht verderben. Bei einer aktuellen Umfrage des Instituts für Demoskopie Allensbach, gab nahezu jeder zweite (49 Prozent) an, er gehe optimistisch gestimmt ins neue Jahr. Vor dem letzten Jahreswechsel waren es nur 38 Prozent.

von Michael Fischer, wissen.de/Quellen: IW, ifd allensbach, vzbv

Mit Befürchtungen oder Skepsis in die Zukunft blicken derzeit rund 43 Prozent der Deutschen. Dass sich die viel diskutierte Mehrwertsteuererhöhung erheblich auf den Konsum auswirken wird, halten viele Experten für falsch. Nach Berechnungen des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW) muss eine Geringverdiener-Familie mit zwei Kindern aufgrund der Mehrwertsteuererhöhung mit monatlichen Mehrausgaben von 19,78 Euro rechnen.

Mehrwertsteuer: Zwei Sätze und einer ohne

Für Waren und Dienstleistungen gibt es in Deutschland zwei Steuersätze: einen allgemeinen, der am 1. Januar 2007 von 16 auf 19 Prozent erhöht wird, und den reduzierten von 7 Prozent, der sich nicht verändert. Mit 19 Prozent besteuert werden der größte Teil der Waren und Dienstleistungen. Dazu gehören Kleidung, Produkte zur Körperpflege, elektronische Geräte, Haushaltswaren, Mineralwasser und andere Getränke, Friseur, Autoreparaturen, Gaststätten, Hotelübernachtungen und Mietnebenkosten. 7 Prozent Mehrwertsteuer gelten für Bücher, Zeitungen und Magazine, Blumen, Tierfutter, Kulturveranstaltungen, Taxifahrten und den öffentlichen Personennahverkehr. Darüber hinaus für Lebensmittel (außer Getränke), Milch und Milchprodukte. Keine Mehrwertsteuer werden erhoben auf Arzthonorare, Krankengymnastik, Porto, Rundfunkgebühren und Auslandsflüge.

 

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