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Hitzefrei fürs Wild: Mit diesen Tricks kommen Vogel, Reh und Wildschwein durch den Sommer

Sonne satt - mit Hoch „Aymen“ surft ganz Deutschland auf einer Hitzewelle. Allerdings: Bei Temperaturen über 30 Grad kann der Sommer auch ganz schön schweißtreibend und schlauchend sein. Was machen bei solcher Hitze eigentlich die Wildtiere? Wie sorgen sie für Abkühlung? Einige ihrer raffinierten Strategien stellen wir hier vor.

Hitzerekorde wie am letzten Wochenende sorgen nicht unbedingt bei allen Menschen für Jubel, denn Hitze kann richtig anstrengend sein: Herz und Kreislauf laufen auf Hochtouren, man fühlt sich schlapp und träge. „Machen Sie es wie unsere Wildtiere“, rät Eva Goris, Pressesprecherin der Deutschen Wildtier Stiftung. „Vermeiden Sie die Sonne, gehen Sie schwimmen und lassen Sie es im Schatten ruhig angehen.“

Rothirschkuh, in Wasser stehend
Rothirschkuh sucht Abkühlung

Siesta und kühlender Schlamm

Für die meisten heimischen Wildtiere ist der Wald die wichtigste Wellness-Oase in der Sommerhitze. Hier können sie der Mittagshitze perfekt ausweichen. „Die meisten verkriechen sich und halten Siesta“, sagt Goris. Erst in den kühleren Abendstunden werden Wildtiere wieder aktiv und gehen auf Nahrungssuche.

Hirsche und Wildschweine haben noch einen anderen Trick, um „cool“ zu bleiben. „Sie nehmen ein kühles Bad im Matsch und verpassen sich dabei eine Schlammpackung!“ Der nasse Dreck sorgt beim Verdunsten für angenehme Kühle und die getrocknete Schmutzschicht schützt vor Parasiten und stechenden Insekten. Das Suhlen verschafft schnell Erleichterung. Im Gegensatz zu den Hirschen suhlen sich die Rehe allerdings nicht. Sie bleiben einfach im Schatten.

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