Lexikon
Automạt
[der; griechisch automatos, selbst handelnd]
allgemein jede Vorrichtung, die selbsttätig einen oder mehrere Arbeitsvorgänge in gleichmäßiger Wiederholung ausführt; schon um 120 v. Chr. von Heron von Alexandria in vielfachen Ausführungen beschrieben. Bei automatischen Bearbeitungsmaschinen wird die Reihenfolge der Arbeitsvorgänge von der Steuerung über geeignete Elemente (Flach- und Zylinderkurven, Nocken, Endlagenschalter, Motoren, Hydro- und Pneumozylinder) bestimmt; ähnlich bei Waschautomaten, Verpackungsautomaten u. a. Automation, Drehautomat.
Ein Warenautomat gibt Waren, Fahrkarten u. a. nach Einwurf einer Geldmünze ab; der Fernsprechautomat erlaubt einen vorher gewählten Anschluss zu benutzen. – Bei einer automatischen Einstellvorrichtung wird durch ein vom Arbeitsvorgang abhängiges Messorgan (Messfühler), wie Druckmesser, Thermometer, Dickenmesstaster, der Vorgang selbst (Dampfdruck, Wasserstand, Ofentemperatur, Dickenabmessung u. a.) selbsttätig auf den verlangten Wert eingestellt.
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