Lexikon

Narkọse

[
die; griechisch
]
vorübergehende Ausschaltung des Bewusstseins durch die Zufuhr von Narkotika zur Ausschaltung von Schmerzen, Abwehrreflexen und ggf. Muskelspannung bei operativen Eingriffen. Vor einer Narkose werden Magen, Darm und Blase entleert und der Patient medikamentös beruhigt. Das Narkoseverfahren richtet sich nach der Art der Operation und dem Zustand des Patienten. Bei der Injektionsnarkose werden die Narkotika in die Vene eingespritzt. Sie wird meist bei kürzeren Eingriffen eingesetzt. Bei der Inhalationsnarkose werden Narkosegase meist durch einen Tubus direkt in die Luftröhre eingebracht. Über den Tubus kann der Patient gleichzeitig längere Zeit beatmet werden. Herz- und Kreislauffunktionen werden während einer Narkose ständig durch einen Narkosearzt (Anästhesisten) kontrolliert. Durch die medizinische Überwachung ist das Narkoserisiko (Atemlähmung, Herzstillstand) heute stark vermindert. – Die erste Vollnarkose mit Ether wurde in der Mitte des 19. Jahrhunderts durchgeführt. Anästhesie.
Höhenmessung mit Atomuhren
Wissenschaft

Relativistisch genau – Atomuhren messen Höhenunterschiede

Albert Einstein sagte voraus, dass die Zeit auf Bergen oder sonstigen Erhebungen schneller vergeht als im Tal – schuld sind die höhenbedingten Unterschiede in der Erdschwerkraft. Jetzt ist es Physikern gelungen, den winzigen Effekt der gravitativen Zeitdehnung für die Höhenmessung selbst weit voneinander entfernter Orte zu nutzen...

Zwei Tanks mit Ammoniak auf einem Feld
Wissenschaft

Dünger aus der Luft

In der Landwirtschaft kommen große Mengen stickstoffhaltigen Düngers zum Einsatz. Ein wichtiger Rohstoff für diesen Dünger ist Ammoniak. Um die Herstellung dieser Chemikalie nachhaltiger zu gestalten, hat ein Forschungsteam nun ein neuartiges Netzgewebe entwickelt, das Stickstoff aus der Luft einfangen und in Ammoniak verwandeln...

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