Lexikon

Partitr

[
die; italienisch
]
übersichtlich nach einzelnen Instrumentengruppen und Instrumenten oder Gesangsstimmen geordnete Niederschrift von Musikwerken, so dass die gleichzeitig erklingenden Noten untereinander stehen. Noch bis zur Zeit J. Haydns u. W. A. Mozarts wurden auch größere Werke meist nur in Einzelstimmen gedruckt; der Dirigent benutzte dann die Stimme der 1. Geige als Dirigierstimme. Erst seit L. van Beethoven erschienen Partituren der Werke. Die Stimmen sind im Allgemeinen von oben nach unten angeordnet in der Reihenfolge: Holzblasinstrumente, Blechblasinstrumente, Schlagzeug, Zwischengruppe (Harfe, Solo-Instrumente, Gesangssolisten, Chor), Streichinstrumente.
Klavierauszug (Beethovens 4. Sinfonie)
Klavierauszug von Beethovens 4. Sinfonie
Beginn des dritten Satzes der Sinfonie Nr. 4 von Ludwig van Beethoven. Oben ist der Klavierauszug in zwei Systemen zu sehen; als Basis hierfür dient die Partitur der unteren Notenzeilen (Partitur und Klavierauszug von O. Singer)
Wissenschaft

Grundlagen von Depressions-Resistenz auf der Spur

Die Beobachtung von Mitmenschen bei der Bewältigung traumatischer Erlebnisse kann unsere Widerstandsfähigkeit gegen die Entwicklung psychischer Probleme stärken. Diese Form der emotionalen Ansteckung haben Forschende nun auch bei Mäusen nachgewiesen und bereits Einblicke in den zugrundeliegenden Mechanismus gewonnen. Dabei zeigte...

Müllkippe
Wissenschaft

Müllhalden stoßen mehr PFAS-Chemikalien aus als gedacht

Viele städtische Mülldeponien stoßen regelmäßig „Rülpser“ aus, bei denen Abgase vom Zerfall des Mülls in die Umwelt gelangen. Da auf den Deponien auch Produkte landen, die per- und polyfluorierte Alkylverbindungen – sogenannte PFAS-Chemikalien – enthalten, gelangen mit diesen Ausgasungen der Müllhalden auch diese Schadstoffe in...

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