Lexikon

sehen

die Fähigkeit, Lichtreize aufzunehmen und die in ihnen enthaltenen Informationen über die Umwelt zu erkennen und zu verstehen, um mit adäquatem Handeln reagieren zu können. Voraussetzung hierfür ist ein optisches System, das optische Reize in Form von Lichtintensität und Wellenlänge in Helligkeit bzw. Farbe umwandeln und den entsprechenden Objekten zuordnen kann. Zwei Augen ermöglichen ein binokulares Sehen und damit ein Erfassen räumlicher Tiefe. Der Vorgang des Sehens ist insbesondere bei höheren Säugetieren und beim Menschen außerordentlich komplex. Er beginnt mit der optischen Abbildung des Gegenstandes auf der Netzhaut, bedarf der Umwandlung der optischen Reize in Nervenimpulse und deren Weiterleitung in die Großhirnrinde des Gehirns, wo erst die notwendigen Bewusstseins- und Erkenntnisprozesse ablaufen. Wie die Umsetzung der physiologischen Vorgänge in Erkennen und Verstehen sowie in adäquate Handlungsabläufe erfolgt, ist noch weitgehend ungeklärt.
Im Tierreich sind verschiedene optische Systeme verwirklicht, die mit zunehmender Organisationshöhe immer komplexer und leistungsfähiger werden (Lichtsinnesorgane) bis hin zu den Linsenaugen der Kopffüßer und der Wirbeltiere einschließlich des Menschen (Auge).
Fossil
Wissenschaft

Doch kein Vulkanausbruch im „chinesischen Pompeji“?

Die Yixian-Formation im Nordosten Chinas enthält eine Fülle außergewöhnlich gut konservierter Fossilien aus der Kreidezeit, darunter auch viele Dinosaurier. Bislang ging die Wissenschaft davon aus, dass Vulkanausbrüche für den hervorragenden Erhaltungszustand verantwortlich waren, was der Region den Namen „chinesisches Pompeji“...

Darm, Gesundheit, Medizin
Wissenschaft

Gutes Bauchgefühl

Der Darm ist das bedeutsamste Immunorgan des Körpers. Und steht in enger Verbindung zum Gehirn. Er ist deshalb maßgeblich an unserem Wohlbefinden beteiligt. von JÜRGEN BRATER Beim Stichwort Darm denkt man automatisch zuerst an die üblicherweise als Verdauung bezeichnete Nahrungsverwertung, also an die enzymatische Aufspaltung...

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