Lexikon

Abbaubarkeit

der Grad der natürlich oder technisch bewirkten Zerlegung unverwertbarer und ggf. umweltbelastender chemischer Stoffe und Substanzen in einfachere Verbindungen. Der Abbau kann durch biologische (z. B. Stoffwechselvorgänge in Mikroorganismen), abiotisch chemische (z. B. Hydrolysen) oder physikalische (Licht, Wärme) Prozesse erfolgen. Als biologisch leicht abbaubar werden chemische Substanzen bezeichnet, die anerkannte Testverfahren durchlaufen haben, aus denen auf vollständige Abbaubarkeit im aquatischen Milieu unter aeroben Bedingungen geschlossen wird. Kompostierung, Waschmittel.
Höhleneingang
Wissenschaft

Jäger und Sammler erreichten Malta schon vor 8500 Jahren

Malta zählt zu den abgelegensten Inseln des Mittelmeers. Rund 100 Kilometer offene See trennen die Insel von der Küste Siziliens. Bislang ging die Wissenschaft davon aus, dass Menschen frühestens ab der Jungsteinzeit technisch in der Lage waren, Malta auf dem Seeweg zu erreichen. Doch neue archäologische Funde widerlegen dies....

Erz, Meer, Meeresgrund
Wissenschaft

Erzrausch am Meeresgrund

Der Umstieg auf saubere Energie hat in den Minen an Land schmutzige Konsequenzen. Wie sieht es beim Tiefseebergbau aus? von Martin Angler Sie liegen auf ausgedehnten Sandflächen und warten darauf, eingesammelt zu werden: faustgroße Gesteinsbrocken, die schwarzen Trüffeln ähneln. Diese Manganknollen sind seit Millionen von Jahren...

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