Lexikon
Zelt
eine leicht auf- und abbaubare und transportierbare Behelfsunterkunft aus Leinwand oder Kunststoff, die mit Hilfe von ineinandersteckbaren Zeltstangen aufgeschlagen und durch Zeltpflöcke (sog. Heringe) am Erdboden verankert wird. Zelte werden z. B. beim Militär, beim Wandersport (Camping) und auf Expeditionen verwendet. Für besondere Zwecke gibt es Großzelte (Zirkus, Jahrmarkt).
Zelte waren ursprünglich die transportable Wohnung nomadischer Jäger- und Hirtenstämme, bestehend aus einem mit Matten, Stoffbahnen, Rinde oder Fellen bedeckten Stangengerüst: bei Khoikhoin (Hottentotten), Indianern und Nomaden Nordafrikas und Westasiens das Kuppelzelt; davon abgeleitet die Jurte der mittelasiatischen Nomadenvölker; im größten Teil des nördlichen Nadelwaldgebiets, bei einigen Eskimo (Inuit), Prärie-Indianern, Mongolen und Kalmüken das Kegelzelt; im Wüsten- und Steppengürtel von Westafrika bis zum Iran und in Tibet das Nomadenzelt in Form des Rechteckhauses.
Wissenschaft
Eingebaute Intelligenz
Intelligente Materie soll nicht nur auf Umwelteinflüsse reagieren und sich daran anpassen können. Sie soll zudem lernfähig sein und ein Gedächtnis besitzen.
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Wissenschaft
Frühe Diagnose
Neue Biomarker helfen, allererste Warnsignale der Parkinsonerkrankung zu erkennen, noch bevor die typischen motorischen Symptome zur Diagnose führen. von CHRISTIAN JUNG Nach wie vor weiß man bei Morbus Parkinson nicht, wie lange die Erkrankung im Körper unbemerkt Anlauf nimmt, bevor sie sichtbar und vor allem bis sie korrekt...