Lexikon
Appetịt
[
der; lateinisch
]seelisch-körperliches Verlangen nach Nahrungsaufnahme, das nicht immer durch Hunger ausgelöst wird, sondern von zahlreichen Einflüssen, z. B. Sinneseindrücken wie Anblick oder Geruch von Speisen, seelischen Vorgängen und sozialen Gewohnheiten abhängen kann; sie wirken teils steigernd, teils hemmend. Appetit kann Teil des Hungergefühls sein, er kann aber auch unabhängig von ihm auftreten. Er beeinflusst das Essverhalten, an dessen Steuerung Hormone beteiligt sind, u. a. das Fettzellenhormon Leptin.
Wissenschaft
Konfabulation statt Halluzination
An dieser Stelle ist in Ausgabe 09/2023 der große Physiker Arnold Sommerfeld schon einmal mit folgendem Satz zitiert worden, „In der Natur nimmt die Entropie die Rolle der Direktorin ein, die Energie aber nur die einer Buchhalterin“ (wobei das Original den Direktor und den Buchhalter als Männer angesprochen hat, was heute...
Wissenschaft
Ein Bluttest für das Chronische Erschöpfungssyndrom
Das Chronische Erschöpfungssymptom bedeutet für Betroffene oft eine extreme Einschränkung ihrer Lebensqualität, ist aber medizinisch bisher schwer zu diagnostizieren. Wegen der oft unspezifischen Symptome dauert es oft Monate bis Jahre, bis Patienten ihre Diagnose erhalten. Nun haben Forschende einen Bluttest entwickelt, der...