Lexikon
aromạtische Verbindungen
Aromatenim engeren Sinn Kohlenwasserstoffe, die sich vom Benzol als dem einfachsten Vertreter ableiten. Gegensatz: aliphatische Verbindungen. Im weiteren Sinn versteht man unter aromatischen Verbindungen ringförmige, ebene, auch heterocyclische Verbindungen, deren π-Bindungen gleichmäßig über das gesamte Ringsystem verteilt (delokalisiert) sind und die ein typisch aromatisches Reaktionsverhalten analog zum Benzol aufweisen. Dies ist der Fall, wenn nach der Hückel-Regel (4n + 2) π-Elektronen (= Anzahl der C-Atome) vorhanden sind (n = 1, 2, 3...).
Wissenschaft
Natur neu erfinden
In der synthetischen Biologie ebnen Forscher neue Stoffwechselwege für lebende Organismen. Damit ergänzen sie die natürliche Evolution um moderne Möglichkeiten für die Medizin und Industrie. von RAINER KURLEMANN Viele Dinge, die von der Natur evolutionär entwickelt wurden, sind herausragende Vorbilder für den Menschen. Tiere...
Wissenschaft
Blaue Wirkstoffe
Die blaue Biotechnologie erforscht aquatische Naturstoffe. Moleküle aus dem Meer oder ihre Kopien bekämpfen unter anderem Viren und Krebs. Sie machen die Haut widerstandsfähiger und bremsen ihre Alterung. Dass im Meer noch viele weitere Wirkstoff-Schätze auf Entdeckung warten, gilt als sicher. Von FRANK FRICK Am Anfang von...