Lexikon
Ba Jin
[
- dʒin
]chinesischer Schriftsteller, * 25. 12. 1904 Chengdu, † 17. 10. 2005 Shanghai; einer der wichtigsten chinesischen Prosa-Autoren der klassischen Moderne und Übersetzer; Herausgeber einer Literaturzeitschrift. Sein Ziel war die umfassende Darstellung des gesellschaftlichen Umbruchs. Nach 1949 schrieb er nur noch Reportagen, wurde mehrfach kritisiert und schließlich in der Kulturrevolution mundtot gemacht. Nach der Wende 1978 rehabilitiert, seit 1981 Vorsitzender des Schriftstellerverbandes. Werke u. a.: Romantrilogie „Familie“ 1933, deutsch 1980, „Frühling“ 1938 und „Herbst“ 1940; ferner „Kalte Nächte“ 1945, deutsch 1981; „Essays vom Krankenlager“ 1984.
Wissenschaft
Magie mit Menschen und Magneten
Vor 100 Jahren schlug der junge Physiker Ernst Ising ein Modell vor, mit dem er magnetische Eigenschaften fester Körper verstehen wollte. Sein als Dissertation eingereichter Ansatz hat in dieser Hinsicht zwar kaum Fortschritte gebracht, erlangte jedoch im Laufe der Zeit weit über seine erste Anwendung hinaus Bedeutung in der...
Wissenschaft
Klimafreudliche Trunkenheit
Die Klimakrise schreitet fast ungehindert voran. Die Ergebnisse der letzten Klimakonferenz COP30 sind so dürftig, dass man sie als „Ergebnisse“ unter Anführungszeichen setzen muss. Die Einzigen, die angesichts dieser Weltlage Grund haben, um mit einem Glas Sekt anzustoßen, sind die fossile Industrie und rechte und rechtsextreme...