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LEXIKON

Blutzucker

Zuckerkrankheit: Blutzuckerspiegel
Zuckerkrankheit: Blutzuckerspiegel
Der normale Blutzuckerspiegel schwankt zwischen 60 und 140 mg/dl. Eine Unterzuckerung tritt ein, wenn er unter 60 mg/dl sinkt. Bei Werten von über 140 mg/dl kann eine Zuckerkrankheit vorliegen. Werden Blutzuckerwerte von 180 mg/dl und darüber erreicht, kann die Niere die filtrierte Glucose nicht mehr zurückgewinnen. Folglich findet man Glucose im Harn. Extremwerte führen zum Koma. Das Koma durch Unterzuckerung wird als hypoglykämischer Schock bezeichnet.
der im Blut gelöste Traubenzucker (Glucose), die Hauptenergiequelle für alle Körperleistungen. Seine Depotform ist das Glykogen in Leber und Muskel. Der Blutzuckerspiegel eines Stoffwechselgesunden bewegt sich in engen Grenzen. Nüchtern liegt er bei ca. 100 mg/dl und steigt nach dem Essen auf maximal 140 mg/dl. Diese Konstanz des „Blutzuckerspiegels“ wird hormonal gesteuert, besonders durch das Insulin. Zu viel Insulin senkt den Blutzuckerspiegel: Hypoglykämie (Ohnmachten, Krämpfe durch Blutzuckermangel im Gehirn). Der Blutzuckergehalt steigt, wenn die Insulinproduktion, z. B. bei Zuckerkranken, herabgesetzt ist: Hyperglykämie (Symptom: Zucker im Harn).
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