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LEXIKON

Burckhardt

Burckhardt, Jacob Christoph
Jacob Christoph Burckhardt
Jacob Christoph, schweizerischer Kunst- und Kulturhistoriker, * 25. 5. 1818 Basel,  8. 8. 1897 Basel; studierte bis 1839 Theologie, später in Berlin und Bonn Geschichte und Kunstgeschichte. Seine frühesten Forschungen galten der mittelalterlichen deutschen Kunst. Nach dreijähriger Professur an der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich lehrte er 18581893 Geschichte und Kunstgeschichte in Basel. Hauptwerke: „Die Zeit Konstantins des Großen“ 1852; „Der Cicerone. Eine Anleitung zum Genuss der Kunstwerke Italiens“ 1855; „Die Kultur der Renaissance in Italien“ 1860. In der Kunstbetrachtung stellt Burckhardt den Wert des Augenerlebnisses über den der literarischen Überlieferung. Universales Denken, historisches Einfühlungsvermögen sowie schriftstellerische Fähigkeiten machten Burckhardt zu einem der einflussreichsten Geisteswissenschaftler des 19. Jahrhunderts. Sein Ideal war die staatenlose Welt, in der allein ihm Kultur möglich schien. Nachlass: „Erinnerungen aus Rubens“ 1898; „Griechische Kulturgeschichte“ 4 Bände 18981902; „Weltgeschichtliche Betrachtungen“ 1905.
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