Lexikon
Deutsches Theater Berlin
Berlin-Mitte, die bedeutendste deutsche Bühne der Zeit um 1900; 1849/50 aus einer Sommerbühne („Friedrich-Wilhelmstädtisches Theater“) hervorgegangen, 1883 in Deutsches Theater umbenannt; u. a. von A. Lortzing und A. L’Arronge geleitet; seit 1894 unter der Intendanz von O. Brahm zur Hochburg des neuen naturalistischen Bühnenstils entwickelt; ab 1905 schuf M. Reinhardt am Deutschen Theater Inszenierungen von internationalem Rang; 1934–1945 leitete H. Hilpert das Deutsche Theater, 1946–1963 W. Langhoff, Intendanten waren 1963–1970 Wolfgang Heinz, 1970–1972 Hanns Anselm. Perten, 1972–1982 Gerhard Wolfram, 1982–1984 Rolf Rohmer, 1984–1991 Dieter Mann, 1991–2001 T. Langhoff, 2001–2008 Bernd Wilms, 2008–2009 Oliver Reese, seit 2009 Ulrich Khuon.
Wissenschaft
Grips im Gefüge
Smarte Werkstoffe reagieren eigenständig auf äußere Einflüsse, verformen sich, heilen Beschädigungen und berichten darüber. von REINHARD BREUER Der Fingerhandschuh, den Holger Böse überzieht, hat Stulpen über den Fingern, die der Würzburger Physiker jetzt abwechselnd bewegt. Mit dem Daumen berührt er nacheinander verschiedene...
Wissenschaft
Das Kessler-Syndrom
Es tut mir sehr leid, aber Sie haben das Kessler-Syndrom.“ Wenn man so einen Satz hört, sollte man sich Sorgen machen. Allerdings nur, wenn man ein Planet ist. Denn das Kessler-Syndrom ist keine fiese Krankheit, die man sich als Mensch holen kann, sondern etwas, das dem erdnahen Weltraum zustoßen kann. In diesem Bereich...