Lexikon
Dithmarschen
Geest- und Marschlandschaft zwischen Elbe- und Eidermündung; fruchtbares Marschland (Weidewirtschaft, Gemüsebau), z. T. erst in historischer Zeit durch Eindeichung dem Meer abgewonnen.
Geschichte
Dithmarschen fiel im 12. Jahrhundert an den Erzbischof von Bremen, war aber nach außen hin fast unabhängig und besaß im Innern völlige Autonomie; 1559 vom dänischen König und Gottorfer Herzog erobert und aufgeteilt. Auch nach der Eroberung bewahrten die beiden Landschaften Norder- und Süder-Dithmarschen bis 1867 ausgedehnte Selbstverwaltungsrechte.
Wissenschaft
Blutvergießen an der Tollense
Knapp 30 Jahre ist es her, dass an den Ufern der Tollense im heutigen Mecklenburg-Vorpommern ein pfeildurchbohrter Knochen gefunden wurde. In der Folgezeit trugen die Archäologen Überreste von etwa 140 Menschen zusammen. Die Untersuchungen ergaben: Sie sind etwa 3.300 Jahre alt. Doch was damals im Tollensetal geschah, ist bis...
Wissenschaft
Urprall statt Urknall?
Unser Universum ist aus dem Kollaps eines Weltalls zuvor entstanden, meinen heute viele Kosmologen – und rätseln, wie dieses wohl beschaffen war. von RÜDIGER VAAS Quantenkosmologie ist nichts für schwache Nerven“, meint Edgar Shaghoulian von der University of California in Santa Cruz. „Sie ist der Wilde Westen der Theoretischen...