Lexikon
Dithmarschen
Geest- und Marschlandschaft zwischen Elbe- und Eidermündung; fruchtbares Marschland (Weidewirtschaft, Gemüsebau), z. T. erst in historischer Zeit durch Eindeichung dem Meer abgewonnen.
Geschichte
Dithmarschen fiel im 12. Jahrhundert an den Erzbischof von Bremen, war aber nach außen hin fast unabhängig und besaß im Innern völlige Autonomie; 1559 vom dänischen König und Gottorfer Herzog erobert und aufgeteilt. Auch nach der Eroberung bewahrten die beiden Landschaften Norder- und Süder-Dithmarschen bis 1867 ausgedehnte Selbstverwaltungsrechte.
Wissenschaft
Spracherwerb: Schon Kleinkinder nutzen Kontextinformationen
Ein Apfel, eine Banane, eine Orange und … eine Modi. Ohne das Wort „Modi“ zu kennen, können wir in diesem Zusammenhang vermuten, dass es sich ebenfalls um eine Frucht handelt. Doch wann entwickelt sich diese Fähigkeit bei Kindern? Eine Studie zeigt nun, dass Kleinkinder bereits mit 15 Monaten in der Lage sind, aus dem Kontext...
Wissenschaft
Weiß oder rot?
Ein Vergleich antiker Überlieferungen mit Praktiken der Weinbauern Georgiens stellt bisherige Annahmen zur Weinerzeugung der alten Römer in Frage. von KLAUS-DIETER LINSMEIER Wein war im römischen Reich ein Grundnahrungsmittel, darin sind sich die Gelehrten einig. Überlieferte Texte und archäologische Funde verraten, wie die...