Lexikon
Eurọpa
Pflanzenwelt
Europa ist von Natur aus größtenteils Waldland, dem sich im Norden eine Tundrenzone mit Moosen, Flechten und Zwergsträuchern, im Südosten ein Grassteppengebiet und im Süden eine Zone mediterraner Hartlaubgehölze anschließen. Das Waldgebiet besteht aus einem nördlichen Gürtel riesiger Nadelwälder (Kiefer, Fichte, Tanne, Lärche), dem im Süden eine nach Osten zu immer schmaler werdende Zone von sommergrünen Laubwäldern (Eichen, Birken, Stechpalmen, Rotbuchen) folgt. Bis auf den hohen Norden und die höheren Gebirgslagen ist der Wald weitgehend gerodet und hat dem Kulturland Platz gemacht.
Wissenschaft
Wie Mutationen die Pferde zum Reittier machten
Pferde haben unsere Geschichte entscheidend geprägt: Ihre Domestizierung vor etwa 4500 Jahren bedeutete eine Revolution für die menschliche Mobilität, Landwirtschaft und Kriegsführung. Eine Analyse von uralten Pferdegenomen zeigt nun, welche Gene die wilden Pferde zahm und reitbar machten. Dabei spielten seltene, in den...
Wissenschaft
Die größten Strukturen im Weltraum
Sie überbrücken Milliarden Lichtjahre – doch es dürfte sie vielleicht gar nicht geben. von RÜDIGER VAAS Der Begriff ,Fortschritt‘ allein setzt bereits die Horizonte voraus. Er bedeutet ein Weiterkommen und kein Höherkommen“, bemerkte der Schriftsteller Joseph Roth einmal. Das war nicht im kosmologischen Kontext gemeint, passt...
