Lexikon

 

Farne

Filicinae; Filicatae (Filicopsida)
namengebende Klasse der Farnpflanzen, mit großen, reich geaderten, meist gestielten Blättern (Wedel), die in der Jugend an der Spitze eingerollt sind. Die Farne umfassen vier Unterklassen: 1. die ausgestorbenen Primofilices (Mitteldevon bis Unteres Perm); 2. die Eusporangiatae mit den Ophioglossales, darunter die einheimischen Natternzunge und Mondraute und den Marattiales, die mit etwa 200 Arten in tropischen Nebelwäldern leben und Baumgröße erreichen; 3. die Leptosporangiatae (Filices), die mit 9000 Arten 90% aller Farne ausmachen und weltweit verbreitet sind. Die bekanntesten Familien sind die Osmundaceae und die mit etwa 7000 Arten vor allem in wärmeren Gebieten vertretenen Polypodiaceae. Die meisten einheimischen Farne gehören hierher: Adlerfarn, Hirschzunge, Rippenfarn, Straußfarn, Streifenfarn, Trüpfelfarn, Wurmfarn; 4. die Wasserfarne mit den wichtigsten Gattungen Azolla, Kleefarn, Schwimmfarn und Pillenfarn.
Farn
Farn
 
Wurmfarn
Wurmfan
Wurmfarn, Drypoteris filix-mas
 
 
Fisch
Wissenschaft

Fisch ohne Meer

Die Ozeane sind überfischt, Schleppnetze und Beifang ein Problem. Aquakulturen sind mit Medikamenten belastet. Eine Lösung könnten vegetarische Alternativen sein, doch ihre Nährwerte reichen oft nicht an Fisch heran. Start-ups versuchen nun, das Beste beider Welten zu vereinen. von FRIDA KOCH Der Konsum von Fischen und anderen...

Demenz und Medikamente
Wissenschaft

Antidepressiva bei Demenz: Nützlich oder schädlich?

Viele Menschen mit Demenz leiden zusätzlich an depressiven Symptomen. Doch welchen Einfluss hat die Verschreibung von Antidepressiva auf den Krankheitsverlauf? Eine Studie zeigt nun, dass der kognitive Verfall bei Demenzpatienten, die bestimmte Antidepressiva nehmen, schneller voranschreitet. Ob das allerdings an den Medikamenten...

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