Lexikon
Fleckfieber
sog. Flecktyphus, Typhus exanthematicus, schwere, sehr ansteckende, mit Fieber, Verwirrungszuständen und fleckigen Ausschlägen einhergehende, akute Infektionskrankheit, die durch den Kot der Kleiderlaus übertragen wird; anzeigepflichtig. Die Fleckfiebererreger, Rickettsia prowazeki, gelangen durch Kratzen ins Blut und rufen nach einer Inkubationszeit von etwa 10–14 Tagen das Fleckfieber hervor. – Das Fleckfieber tritt epidemisch auf und war bis zum 1. Weltkrieg eine der schwersten Seuchen. Seit Erkennung der Übertragung konnte das Fleckfieber durch Hygiene, Schutzimpfung und durch die Anwendung der Antibiotika stark eingedämmt werden.
Wissenschaft
Algorithmen für die Vogelforschung
KI-gestützte Analysen von Vogelstimmen bringen neue Erkenntnisse über die Zugrouten, Bestände und den Gesundheitszustand der Tiere. von TIM SCHRÖDER Schon seit Jahrzehnten nutzen Biologen Satellitensender, um die Zugwege von Tieren zu erforschen. Die Geräte zeichnen regelmäßig die Positionen der Tiere auf. Dank dieser Daten...
Wissenschaft
Dr. Jekyll und Mr. Hyde
Heuschrecken sind meist harmlos. Wie kommt es, dass sie sich plötzlich in alles vernichtende Schwärme verwandeln? Eine biologische Spurensuche von JAN BERNDORFF So steht es im Zweiten Buch Mose: „Und am Morgen führte der Ostwind die Heuschrecken herbei. Und sie kamen über ganz Ägyptenland und ließen sich nieder überall in Ägypten...