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France

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Anatole, eigentlich A. François Thibault, französischer Erzähler und Kritiker, * 16. 4. 1844 Paris,  12. 10. 1924 La Béchellerie bei Tours; skeptisch, aufklärerisch, satirisch in seiner künstlerischen Raffinesse; 1921 Nobelpreis; Hauptwerke: „Thaïs“ 1890, deutsch 1909; „Die Bratküche zur Königin Pédauque“ 1891, deutsch 1907; „Die Romane der Gegenwart“ 4 Bände 18961901, deutsch 1920/21; „Die Insel der Pinguine“ 1908, deutsch 1909; „Das Leben der hl. Johanna“ 1908, deutsch 1926; „Die Götter dürsten“ 1912, deutsch 1912.
France, Anatole
Anatole France
  • Erscheinungsjahr: 1908
  • Veröffentlicht: Frankreich
  • Verfasser: France, Anatole
  • Deutscher Titel: Die Insel der Pinguine
  • Original-Titel: L'île des pingouins
  • Genre: Roman
In dem in Paris erschienenen satirischen Roman »Die Insel der Pinguine« entwirft Anatole France (* 1844,  1924) eine apokalyptische Zukunftsvision mit der These, dass die Ungerechtigkeit in der Welt nicht abzuschaffen sei und dass auf den Untergang eines korrupten Systems nur eine neue korrupte Ordnung folge, da die Menschen aus den Fehlern der Vergangenheit nichts lernten. Die Geschichte vermenschlichter Pinguine ist eine Satire vor allem auf die französische Geschichte und Kultur, ihre Mythen und ihre Gewinnsucht.
Die deutsche Übersetzung erscheint 1909.
  • Erscheinungsjahr: 1912
  • Veröffentlicht: Frankreich
  • Verfasser: France, Anatole
  • Deutscher Titel: Die Götter dürsten
  • Original-Titel: Les Dieux ont soif
  • Genre: Roman
In Paris erscheint der historische Roman »Die Götter dürsten« von Anatole France (* 1844,  1924). Am Beispiel der Französischen Revolution will der Autor zeigen, dass die Augenzeugen großer sozialer und politischer Krisen die Geschehnisse nur teilweise erfassen, aber nicht im Zusammenhang zu deuten im Stande sind. France zeigt dabei die Relativität menschlicher Wahrheitserkenntnis und die Gefahr von doktrinärem Fanatismus auf.
Die deutsche Übersetzung erscheint 1912.
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