Lexikon
fünf zivilisierte Stämme
die fünf bedeutendsten Indianerstämme im Südosten der USA, die Muskhogeestämme der Creek, Chickasaw, Choctaw und Seminolen und der Irokesenstamm der Cherokee, die zu Beginn des 19. Jahrhunderts aus eigener Kraft einen beachtlichen wirtschaftlichen und kulturellen Aufschwung erzielten und Gesetze und eine Verfassung hatten. Entgegen den vertraglichen Zusicherungen wurden sie in den 1830er Jahren – z. T. nach blutigen Kämpfen – in das Indianerterritorium Oklahoma umgesiedelt, wo sie sich zu einem Staatswesen mit geschriebenen Gesetzen, eigenen Gerichten u. Ä. zusammenschlossen und ihr wirtschaftliches Leben reorganisierten. Erst mit der Schaffung des Bundesstaates Oklahoma 1907 ging ihre Selbstverwaltung zu Ende.
Wissenschaft
Ursprung des Aasgeruchs mancher Blumen entdeckt
Manche Pflanzen locken bestäubende Insekten nicht mit süßen Düften an, sondern mit dem Gestank der Verwesung. Wie Blumen diese „Stinkstoffe“ herstellen, haben nun Biologen mittels DNA-Vergleichen von Asarum-Pflanzen herausgefunden. Demnach weisen die Blütenzellen bei einigen Arten in ihrem Erbgut Veränderungen in einem einzelnen...
Wissenschaft
Sonnenfinsternis in Maria Toast
Am 8. April erlebten die USA ihre zweite totale Sonnenfinsternis in einem Zeitraum von nur sieben Jahren. Das ist toll, aber auch gemein, denn bei uns in Mitteleuropa ist es erst am 3. September 2081 wieder so weit. Die Entfernung zwischen Erde und Mond ist so groß, dass Sonnenfinsternisse nur selten und selbst dann nur […]
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