Lexikon

Fußball

Spiel

Fußball: Spielfeld
Fußball: Spielfeld
Fußball: Weltmeisterschaft 1966
Endspiel der Fußballweltmeisterschaft 1966
Im Endspiel bei der Fußballweltmeisterschaft 1966 schlug England Deutschland 4:2.
Auf einem 90120 m × 4590 m, international höchstens 110 × 75 m großen Spielfeld versuchen zwei Mannschaften von je 11 Spielern (von denen höchstens drei ausgewechselt werden dürfen), einen Hohlball (aus Leder oder anderem geeigneten Material) von 6870 cm Umfang und 410450 g Gewicht durch geschicktes Zusammenspiel ins gegnerische Tor (7,32 m breit, 2,44 m hoch) zu treiben und das eigene Tor möglichst von Gegentreffern frei zu halten. Der Ball wird mit den Füßen oder mit dem Kopf gestoßen; er darf mit dem ganzen Körper, aber nicht mit Händen und Armen berührt werden; nur der Tormann darf ihn im eigenen Strafraum auch mit Händen und Armen fassen und werfen.
Jedes Fußballspiel dauert 2 × 45 min (B-Junioren 2 × 40 min) mit einer Pause von maximal 15 min; die Spielhälften werden „Halbzeit“ genannt. Die durch Auswechslungen, Verletzungen o. Ä. verloren gegangene Zeit wird nach Ermessen des Schiedsrichters in der jeweiligen Spielzeithälfte nachgespielt. Gewonnen hat die Mannschaft, die die meisten Tore erzielt hat. Der Schiedsrichter hat die Aufgabe, über die Einhaltung der bestehenden Regeln zu entscheiden, d. h. Regelverstöße (Abseits, Foulspiel, Handspiel u. Ä.) mit den dafür vorgesehenen Strafmaßnahmen (gelbe Karte, rote Karte, Freistoß, Elfmeter) zu ahnden. Er kann sich in Zweifelsfällen mit seinen beiden Assistenten (Linienrichter) beraten; seine Entscheidungen haben endgültigen Charakter. Ein vierter Schiedsrichter (vierter Offizieller), der nicht ins Spielgeschehen eingreifen darf, assistiert am Seitenaus.
  1. Einleitung
  2. Geschichte
  3. Spiel
  4. Organisation und Wettbewerbe
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