Lexikon
Gesellschaft für Schwerionenforschung mbH
Abkürzung GSI, 1969 gegründete Großforschungseinrichtung mit Sitz in Darmstadt, die der Untersuchung der Wechselwirkung zwischen schweren Ionen und Materie dient (u. a. in den Bereichen Kernphysik, Kernchemie, Atomphysik, Festkörperphysik, Strahlenbiologie). Wesentliche Hilfsmittel bei den Forschungsarbeiten sind der Linearbeschleuniger UNILAC (1975) sowie seit 1990 das Schwerionensynchrotron SIS und der Experimentier-Speicherring ESR. Den Wissenschaftlern der GSI gelang u. a. die Synthese und der eindeutige Nachweis der Elemente 107 bis 112.
Wissenschaft
Multitalent Zunge
Was die Zunge zu einem der vielseitigsten Organe im menschlichen Körper macht, erklärt Dr. med. Jürgen Brater. Die Zunge kann man getrost als Multitalent bezeichnen. Als einziger Muskel unseres Körpers arbeitet sie vollkommen ohne Unterstützung des knöchernen Skeletts und ist deshalb so beweglich wie kein anderer ihrer 655 über...
Wissenschaft
Bakterieller Kälteschutz für Würmer
Eine Symbiose mit Bakterien ermöglicht es drei Arten von Meereswürmern, in einer extremen Umwelt zu überleben: Dank bakterieller Kälteschutzproteine können die wechselwarmen Würmer das Meeressediment der Antarktis besiedeln. Das zeigt eine Studie anhand von Analysen des Erbguts und der Proteine der Würmer. Die Bakterien wiederum...