Lexikon
globạle Erwärmung
während der vergangenen Jahrzehnte beobachteter und für die Zukunft vorausgesagter durchschnittlicher Temperaturanstieg der erdnahen Luftschichten und der Meere, der höchstwahrscheinlich auf den vom Menschen forcierten Treibhauseffekt zurückzuführen ist. Im letzten Jahrhundert ist die erdnahe Durchschnittstemperatur um etwa 0,6 °C angestiegen, der höchste Temperaturanstieg innerhalb eines Jahrhunderts während der letzten 1000 Jahre. Wissenschaftliche Berechnungen sagen bei einer Fortsetzung der aktuellen Tendenzen bis zum Jahr 2100 eine weitere erhebliche Erderwärmung voraus, im günstigsten Fall 1,1–2,9 °C, im schlimmsten Fall bis 6,4 °C. Bereits ein verhältnismäßig geringer Temperaturanstieg von 1–2 °C hätte weltweit häufigere und stärkere Wetterextreme zur Folge, besonders Hurrikane, Eisflächen- und Gletscherschmelze, Meeresspiegelanstieg und daraus resultierend erhöhte Sturmflutgefahr, häufigere Überschwemmungen und Hochwasser, häufigere Hitzeperioden z. B. in Europa, mehr Trockenheit und Ausbreitung von Wüsten z. B. in Afrika. Maßnahmen zum Klimaschutz sollen den erwarteten Temperaturanstieg abbremsen.
Wissenschaft
Troja und die Spur des Goldes
Vor 4500 Jahren tauschten die Mächtigen der Welt Güter, Ideen und – das zeigen jüngste Forschungen – jede Menge Gold.
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Wissenschaft
Ozeane aus der Balance
Die Forschung verstärkt die Beobachtung der Ozeane. Die Versauerung des Wassers nimmt weiter zu und Sauerstoffmangel könnte dazu führen, dass in einigen Meerestiefen zukünftig kein Leben mehr möglich ist. Von RAINER KURLEMANN Für einen genauen Blick auf die Erde benötigt der Mensch manchmal Distanz. Der Forschungssatellit...