Lexikon

Gtik

Gotik
Gotik
Amiens, Kathedrale
kunsthistorischer Stilbegriff für die Zeit ab etwa 1150/1250 bis zum 14./16. Jahrhundert. Im Gegensatz zur vorhergehenden (Romanik) und nachfolgenden (Renaissance) Stilepoche, orientierte sich die Gotik trotz mancher Übernahmen nicht an der Antike, sondern verwendete in Kunst und Architektur bevorzugt überlängte und ausgedünnte Formen. Den Stilbegriff prägte G. Vasari, der die Auffassung vertrat, dem antiken „Goldenen Zeitalter“ sei ein barbarisches, durch die Goten bestimmtes Mittelalter gefolgt. Noch im Klassizismus mit „geschmacklos“ und „überladen“ gleichgesetzt, wurde der Begriff erst im 18./19. Jahrhundert von dieser Negativbedeutung befreit.
Nahaufnahme von einem Mann, der sich eine Hand ans Ohr hält
Wissenschaft

Wie das Gehirn sich aufs Zuhören fokussiert

Neurowissenschaftler haben herausgefunden, wie das Gehirn von Ratten die Wahrnehmung von Geräuschen steuert. Demnach verstärkt ihr Gehirn relevante Geräusche, wenn die Tiere beschäftigt sind. Dabei reagiert der auditorische Kortex nicht nur auf Geräusche, sondern passt seine Aktivität auch gezielt an die Anforderungen der Aufgabe...

Heisenberg
Wissenschaft

Unscharf, aber stabil

Wie Heisenbergs Unbestimmtheitsrelation die Quantenwelt erklärt. von RÜDIGER VAAS Es gibt auf der Welt echten Zufall – eine objektive Unbestimmtheit, nicht nur eine subjektive Unkenntnis“, bringt der Physiker Helmut Fink die vielleicht tiefgreifendste Schlussfolgerung aus der revolutionären Quantenphysik auf den Punkt. „...

Weitere Artikel aus dem Wahrig Herkunftswörterbuch

Weitere Artikel aus dem Vornamenlexikon