Lexikon

Grabbe

Grabbe, Christian Dietrich
Christian Dietrich Grabbe
Christian Dietrich, deutscher Dramatiker, * 11. 12. 1801 Detmold,  12. 9. 1836 Detmold; Advokat, Militärauditor (Militärgerichtsbeamter), Theaterkritiker. Bekämpfte die triviale Dramatik seiner Zeit; seine historischen Dramen („Herzog Theodor von Gothland“ 1827; „Kaiser Friedrich Barbarossa“ 1829; „Kaiser Heinrich der Sechste“ 1830; „Hannibal“ 1835) zeigen einen neuen Realismus, bringen große Massen und Schlachtenszenen auf die Bühne („Napoleon oder Die 100 Tage“ 1831) und analysieren in historischer Verkleidung die soziologische Struktur der eigenen Zeit („Marius und Sulla“ 1827). Grabbe schrieb ferner die sarkastische Literaturkomödie „Scherz, Satire, Ironie und tiefere Bedeutung“ 1827, zuletzt das Geschichtsdrama „Die Hermannsschlacht“ postum 1838.
Stärkeverdauung
Wissenschaft

Anpassung an stärkereiche Nahrung schon bei Frühmenschen

Das Enzym Amylase in unserem Speichel ermöglicht uns, Stärke bereits im Mund in Zucker aufzuspalten. Heutige Menschen besitzen zahlreiche Kopien des dafür verantwortlichen Gens. Doch wann hat es sich erstmals verdoppelt und damit die Grundlage für unsere kohlenhydratreiche Ernährung gelegt? Eine Studie zeigt nun, dass diese...

Affe, Mund, Zähne
Wissenschaft

Freundschaft unter Affen

Verhaltensforscher interessieren sich sehr für das soziale Miteinander von Affen als nächste Verwandte des Menschen. Gute Bedingungen für ihre Beobachtungen bieten Parks wie der Affenberg Salem in der Nähe des Bodensees, wo halbwilde Berberaffen in natürlicher Umgebung leben. von CHRISTIAN JUNG Affen toben durchs Geäst, es knackt...

Weitere Artikel aus dem Wahrig Herkunftswörterbuch