Lexikon
Harnvergiftung
eine Erkrankung, die durch mangelhafte Harnausscheidung entweder infolge akuten Nierenversagens oder chronischer Niereninsuffizienz bedingt ist. Es kommt zu einer Überschwemmung des Körpers mit harnpflichtigen Substanzen und damit zu einer Selbstvergiftung mit Acidose und Reststickstofferhöhung, die mit Übelkeit, Appetitlosigkeit, Hautjucken, Kopfschmerzen, Atemnot, urinösem Atemgeruch, Krampfanfällen, Benommenheit bis hin zu Bewusstlosigkeit u. a. einhergeht. Unbehandelt führt eine Harnvergiftung zum Tod. Die Behandlung erfolgt mit Hilfe der Dialyse und bei irreparabler Schädigung der Nieren ggf. durch eine Nierentransplantation.
Wissenschaft
News der Woche 28.06.2024
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Neue Definition für Adipositas vorgeschlagen
Ob eine Person übergewichtig ist, wird bisher anhand des Verhältnisses von Gewicht und Körpergröße bestimmt. Dieser sogenannte Body-Mass-Index (BMI) berücksichtigt aber nicht die Verteilung des Fettes im Körper und lässt zudem außer Acht, dass beispielsweise auch viel Muskelmasse zu einem hohen Gewicht führen kann. Eine...