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Kommt die Bevölkerungsexplosion zum Stillstand?
Um diese Frage beantworten zu können, behilft man sich mit dem Modell des demographischen Übergangs. Es veranschaulicht die Veränderungen von Geburten- und Sterberaten der Bevölkerung europäischer Länder seit Beginn der Industrialisierung.
In der vorindustriellen Zeit herrschte eine recht hohe Sterblichkeit, die aus den vorhandenen Geburtenüberschüssen keine nennenswerten Bevölkerungszunahmen entstehen ließ. Im Gegenteil, Seuchen, Hungersnöte und Kriege führten zeitweise eher zu Bevölkerungsrückgängen. Als sich durch die modernen Methoden der Medizin und Hygiene die Sterblichkeit im beginnenden Industriezeitalter erheblich verringerte, ergab sich bei gleichbleibender Geburtenzahl eine rasche Bevölkerungszunahme. Durch gestiegenen Lebensstandard oder höhere Bildung kam es zum deutlichen Rückgang der Geburten, was in den Industriestaaten in der Schlussphase sogar zu einem Bevölkerungsschwund führte. Aus diesen Beobachtungen glauben Wissenschaftler schließen zu dürfen, dass sich die Probleme der Bevölkerungsexplosion in den Entwicklungsländern im Zeitverlauf von selbst erledigen.
Wie sich Heureka-Momente ankündigen
Entscheidende Ideen für die Lösung komplexer Probleme stellen sich mitunter in Form von Geistesblitzen ein. Doch kommen solche Aha-Momente tatsächlich wie aus dem Nichts? Videoaufzeichnungen von sechs Mathematikern, die an der Tafel an herausfordernden mathematischen Problemen knobeln, zeigen, dass sich ihr Verhalten bereits in...
Wie stark uns KI-generierte Musik emotional berührt
Kreativität galt traditionell als einzigartig menschliche Fähigkeit. Doch künstliche Intelligenz wird immer besser darin, scheinbar kreative Erzeugnisse zu generieren – von Gedichten und Erzählungen über Bilder bis hin zu Musik. Doch können die maschinell erzeugten Werke unsere Emotionen auf ähnliche Weise ansprechen wie...