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Kommt die Bevölkerungsexplosion zum Stillstand?

Um diese Frage beantworten zu können, behilft man sich mit dem Modell des demographischen Übergangs. Es veranschaulicht die Veränderungen von Geburten- und Sterberaten der Bevölkerung europäischer Länder seit Beginn der Industrialisierung.

In der vorindustriellen Zeit herrschte eine recht hohe Sterblichkeit, die aus den vorhandenen Geburtenüberschüssen keine nennenswerten Bevölkerungszunahmen entstehen ließ. Im Gegenteil, Seuchen, Hungersnöte und Kriege führten zeitweise eher zu Bevölkerungsrückgängen. Als sich durch die modernen Methoden der Medizin und Hygiene die Sterblichkeit im beginnenden Industriezeitalter erheblich verringerte, ergab sich bei gleichbleibender Geburtenzahl eine rasche Bevölkerungszunahme. Durch gestiegenen Lebensstandard oder höhere Bildung kam es zum deutlichen Rückgang der Geburten, was in den Industriestaaten in der Schlussphase sogar zu einem Bevölkerungsschwund führte. Aus diesen Beobachtungen glauben Wissenschaftler schließen zu dürfen, dass sich die Probleme der Bevölkerungsexplosion in den Entwicklungsländern im Zeitverlauf von selbst erledigen.

Polarbär, Langweilig
Wissenschaft

Mir ist so langweilig!

Überraschend, aber wahr: Langeweile hat auch ihre guten Seiten, wie neue Studien zeigen. von CHRISTIAN WOLF Langeweile ist lästig. Wer sie spürt, will das fade Gefühl loswerden – was gerade in Corona-Zeiten mit den eingeschränkten Freizeitmöglichkeiten nicht so einfach ist. Und Langeweile hat weitere Schattenseiten: Studien...

Wissenschaft

Herzproblemen im All auf der Spur

Warum beeinträchtigen Weltraumflüge die Herzgesundheit und wie könnte man diesem Problem gegensteuern? Zur Erforschung dieses für die bemannte Raumfahrt wichtigen Themas haben Forschende nun ein neues Verfahren eingesetzt: Sie haben eine „Herz-auf-einem-Chip”-Plattform auf die Internationale Raumstation geschickt, die eine...

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