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Kommt die Bevölkerungsexplosion zum Stillstand?
Um diese Frage beantworten zu können, behilft man sich mit dem Modell des demographischen Übergangs. Es veranschaulicht die Veränderungen von Geburten- und Sterberaten der Bevölkerung europäischer Länder seit Beginn der Industrialisierung.
In der vorindustriellen Zeit herrschte eine recht hohe Sterblichkeit, die aus den vorhandenen Geburtenüberschüssen keine nennenswerten Bevölkerungszunahmen entstehen ließ. Im Gegenteil, Seuchen, Hungersnöte und Kriege führten zeitweise eher zu Bevölkerungsrückgängen. Als sich durch die modernen Methoden der Medizin und Hygiene die Sterblichkeit im beginnenden Industriezeitalter erheblich verringerte, ergab sich bei gleichbleibender Geburtenzahl eine rasche Bevölkerungszunahme. Durch gestiegenen Lebensstandard oder höhere Bildung kam es zum deutlichen Rückgang der Geburten, was in den Industriestaaten in der Schlussphase sogar zu einem Bevölkerungsschwund führte. Aus diesen Beobachtungen glauben Wissenschaftler schließen zu dürfen, dass sich die Probleme der Bevölkerungsexplosion in den Entwicklungsländern im Zeitverlauf von selbst erledigen.
Der Ursprung der schweren Elemente
Bei der Entstehung von Uran und Thorium sind neutronenreiche Atomkerne zentral. Eine neue Methode gibt Aufschluss über diesen Prozess – und fand schon ein neues Uran-Isotop. von DIRK EIDEMÜLLER Schon seit Jahrtausenden grübeln Menschen über die Natur und den Ursprung der Materie. Diese alte philosophische Frage hat sich im Lauf...
Reger Verkehr unter Wasser
Tausende Tauchroboter sollen in den nächsten Jahren bei Rettungseinsätzen, der Inspektion von Windparks oder der Erforschung von Meerestieren zum Einsatz kommen. Neue Techniken machen das möglich. von TIM SCHRÖDER Wenn der „Smart Grapple“ zuschnappt, dann packt er richtig an. Mit seinen vier Greifarmen zieht er weggeworfene Lkw-...