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LEXIKON

Hschisch

[
das, auch der; arabisch
]
Hasch
ein Rauschmittel, das aus dem Harz der weiblichen Blüten des Indischen Hanfs (Cannabis sativa var. indica; Hanf) gewonnen wird. Die Rauschwirkung beruht auf den im Hanfharz enthaltenen ätherischen Ölen und insbesondere dem Stoff Tetrahydrocannabinol (Abkürzung THC). Haschisch wird geraucht oder aber Getränken oder Gebäck zugesetzt und konsumiert. Charakteristisch ist die einerseits dämpfende, andererseits anregende Wirkung des Haschisch. Je nach Umgebung und Stimmungslage des Konsumenten kann Haschisch ganz unterschiedliche Rauschzustände hervorrufen: Glücksgefühle oder Niedergeschlagenheit, Entspanntheit, Gereiztheit, Unruhe. Die Gefühlsintensität ist verstärkt, Raum- und Zeitgefühl sind verändert. Der Genuss von Haschisch ist ursprünglich im Orient verbreitet. In den westlichen Industrieländern ist der Haschisch-Gebrauch besonders in den 1960er und 1970er Jahren unter Jugendlichen in Mode gekommen. Als Motiv für die Hinwendung zum Haschisch wird oft die Ablehnung der Leistungsanforderungen der Industriegesellschaft genannt.
Hanf
Indischer Hanf
Indischer Hanf, Cannabis sativa var. indica
Haschisch erzeugt keine körperliche Sucht, kann jedoch zu psychischer Abhängigkeit führen. In Deutschland zählt Haschisch zu den illegalen Drogen. Der Handel mit Haschisch ist strafbar.
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