Lexikon
Hecke
„lebende Wand“ aus ein- oder mehrreihig gezogenen, regelmäßig beschnittenen und daher bis zum Boden dicht verzweigten Pflanzen; zur Begrenzung oder Gliederung von Gärten oder Feldern, als Einfriedung, zum Schutz gegen Wind, Staub oder Sicht oder als Zier- oder Schmuckhecke. Beliebte Heckenpflanzen sind Hainbuchen, Liguster, Feldahorn, Lebensbäume, Eibe, Buchs und Gamander. Feldhecken sind bedeutungsvoll bei der Landschaftsgestaltung. Sie verhindern die Verwehung des Mutterbodens und des Kohlendioxids, schützen vor Kaltluftströmungen, fördern die Taubildung, geben nützlichen Tieren (besonders Vögeln) Unterschlupf und erbringen Nutzen durch Holzgewinnung und durch Wildfrüchte. Gehölze für Feldhecken je nach Bodenart: Wildrosen, Schlehen, Schneeball, Hartriegel, Hainbuchen, Eichen, Vogelkirschen, Holunder u. a.
Hainbuche
Hainbuche
Die Hainbuche, Carpinus betulus, gehört zu
den Birkengewächsen. Die Pflanze wird gern als Heckenpflanze verwendet,
da sie eine Beschneidung der Äste gut verträgt und leicht wieder
ausschlägt
© Dr. Gisela Benecke, Gütersloh
Holunder (Schwarzer)
Schwarzer Holunder
Schwarzer Holunder, Sambucus nigra
© Sertürner Arzneimittel GmbH, Gütersloh
Wissenschaft
Warum Immuntherapien anfälliger für Infektionen machen
Immuntherapien gegen Krebs zielen darauf, das körpereigene Immunsystem gegen die Tumorzellen zu aktivieren. Zu den Nebenwirkungen zählt allerdings neben einem erhöhten Risiko für Autoimmunerkrankungen auch eine gesteigerte Anfälligkeit für Infekte. Ein Forschungsteam hat nun eine mögliche Erklärung für diesen unerwünschten Effekt...
Wissenschaft
Grundlagen von Depressions-Resistenz auf der Spur
Die Beobachtung von Mitmenschen bei der Bewältigung traumatischer Erlebnisse kann unsere Widerstandsfähigkeit gegen die Entwicklung psychischer Probleme stärken. Diese Form der emotionalen Ansteckung haben Forschende nun auch bei Mäusen nachgewiesen und bereits Einblicke in den zugrundeliegenden Mechanismus gewonnen. Dabei zeigte...