Lexikon

Jahnn

Jahnn, Hans Henny
Hans Henny Jahnn
Hans Henny, deutscher Schriftsteller, Orgelbauer und Musiktheoretiker, * 17. 12. 1894 Hamburg, † 29. 11. 1959 Hamburg; gründete 1920 die neuheidnische Glaubensgemeinschaft „Ugrino“; war in seinen letzten Jahren radikaler Pazifist und Gegner des atomaren Wettrüstens. Jahnn glorifizierte in seinem Werk den Eros, wobei er der Darstellung des Extremen und Abnormen nicht auswich. Dramen: „Pastor Ephraim Magnus“ 1919; „Der Arzt, sein Weib, sein Sohn“ 1922; „Der gestohlene Gott“ 1924; „Medea“ 1926; „Neuer Lübecker Totentanz“ 1931; „Armut, Reichtum, Mensch und Tier“ 1948; „Spur des dunklen Engels“ 1952; „Thomas Chatterton“ 1955; Roman: „Fluss ohne Ufer“ 3 Bände 1949–1961.
Schmerzen, Gendermedizin
Wissenschaft

Starker Mann, schwache Frau?

Stereotype beeinflussen Diagnose und Behandlung – und damit maßgeblich unsere Gesundheit. von RUTH EISENREICH (Text) und RICARDO RIO RIBEIRO MARTINS (Illustrationen) Ein fünfjähriges Kind sitzt auf dem Schoß seines Vaters. Es trägt ein rotes T-Shirt, Shorts, die halblangen blonden Haare fallen ihm ins Gesicht. „Au!“, ruft das...

Erz, Meer, Meeresgrund
Wissenschaft

Erzrausch am Meeresgrund

Der Umstieg auf saubere Energie hat in den Minen an Land schmutzige Konsequenzen. Wie sieht es beim Tiefseebergbau aus? von Martin Angler Sie liegen auf ausgedehnten Sandflächen und warten darauf, eingesammelt zu werden: faustgroße Gesteinsbrocken, die schwarzen Trüffeln ähneln. Diese Manganknollen sind seit Millionen von Jahren...

Weitere Artikel aus dem Wahrig Herkunftswörterbuch