Lexikon

Kant

Das Schöne und das Erhabene Die Kritik der Urteilskraft

Die Grundsätze des Schönen in Kunst und Natur sowie das Prinzip der Zweckmäßigkeit im Bereich des Lebendigen untersucht Kant in seiner „Kritik der Urteilskraft“ 1790, die zugleich die Kluft zwischen sinnlicher Welt (Natur) und intelligibler Welt (Freiheit) überbrücken will. In seiner letzten Schaffensperiode widmete er sich dann vor allem der Naturphilosophie. Kants außerordentliche Vielseitigkeit haben ihn zu einem der einflussreichsten, immer neu ausgelegten Denker der Philosophiegeschichte des 19. und 20. Jahrhunderts gemacht. Besonders die philosophische Richtung des Neukantianismus führte in Deutschland in der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts Kants kritischen Idealismus fort.
  1. Einleitung
  2. Die vorkritische Phase
  3. Analyse des menschlichen Erkenntnisvermögens Die Kritik der reinen Vernunft
  4. Eine neue Ethik Die Kritik der praktischen Vernunft
  5. Das Schöne und das Erhabene Die Kritik der Urteilskraft
Scorpii, Sterne
Wissenschaft

Kosmische Nachzügler und Magnete

Zwei schwergewichtige Sterne endeten in einer katastrophalen Kollision. Das Verschmelzungsprodukt ist ein seltsam verjüngter Stern mit einem enormen Magnetfeld. von THORSTEN DAMBECK Zwei Sonnen strahlen hell im All, / bis sie aufeinanderprallen, / einsame Sterne ohne Wahl, / in kosmischer Gewalt gefangen“ – das hat das Programm...

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Wissenschaft

Unser unzuverlässiges Gedächtnis

Warum wir unseren Erinnerungen zuweilen nicht trauen können, erklärt Dr. med. Jürgen Brater. Polizisten können ein Lied davon singen: Was Augenzeugen eines Unfalls oder Verbrechens im Brustton der Überzeugung behaupten, gesehen zu haben, muss keinesfalls stimmen. Dazu sind unsere Erinnerungen viel zu fehlerhaft und störanfällig....

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