Lexikon

klassische Nationlökonomie

eine volkswirtschaftliche Richtung, die Ende des 18. Jahrhunderts die Volkswirtschaftslehre begründete. Die Wirtschaft sollte nicht vom Staat gelenkt werden, sondern dem selbsttätigen Marktmechanismus überlassen bleiben. Auf der Grundlage von Privateigentum, Vertragsfreiheit und freiem Wettbewerb müsse sich eine harmonische Wirtschaftsordnung ergeben, die zu steigendem Wohlstand führen würde. Hauptvertreter: A. Smith, D. Ricardo, T. R. Malthus, J. B. Say; in Deutschland: F. B. W. von Hermann, J. H. von Thünen, H. von Mangoldt.
Waldkräuter
Wissenschaft

Verbreitungsgebiete von Waldpflanzen verschieben sich westwärts

In Anpassung an sich verändernde Umweltbedingungen verschiebt sich das Verbreitungsgebiet zahlreicher Arten. Eine Studie zeigt nun anhand von 266 Waldpflanzen, dass dabei nicht der Klimawandel die Hauptrolle spielt. Stattdessen hat offenbar der sich verändernde Stickstoffgehalt des Bodens einen größeren Einfluss. Passend zur...

Zecken (Rasterelektronenmikroskopie) bevorzugen Blutmahlzeiten. Sie können dabei Krankheiten übertragen.
Wissenschaft

Saugen und stechen

Manche Insekten haben es auf Pflanzensäfte abgesehen, andere bevorzugen Blutmahlzeiten. Forscher nutzen hochauflösende Kameras, um die filigranen Mundwerkzeuge zu untersuchen. von TIM SCHRÖDER An einem Januartag im Jahr 1862 überreicht ein Bote dem Naturforscher Charles Darwin eine kleine Kiste. Sie ist randvoll gefüllt mit...

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